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30. 09. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Familienplanung

Chinas Bevölkerungspolitik wird weltweit gelobt

Demographen und Wissenschaftler weltweit haben Chinas Familienplanungspolitik der vergangenen 30 Jahre gelobt. Sie habe zur Verringerung des Weltbevölkerungswachstums beigetragen.

"Wir wissen, dass die Mithilfe von China, dem bevölkerungsreichsten Land der Erde, besonders wichtig ist", sagte Hania Zlotnik, Direktorin der Abteilung Bevölkerungspolitik des U.N. Departments of Economic and Social Affairs (DESA):

Was auch immer in China vor sich gehe, es habe große Auswirkungen auf die Weltbevölkerung und die Bevölkerung in Entwicklungsländern, sagte sie.

Demographen und Wissenschaftler weltweit haben Chinas Familienplanungspolitik der vergangenen 30 Jahre gelobt. Sie habe zur Verringerung des Weltbevölkerungswachstums beigetragen.

"Dank der niedrigeren Fortpflanzungsrate, vor allem in China ist das Wachstum der Weltbevölkerung und das von Entwicklungsländern um ein Viertel geringer als es ohne die Verkleinerung der chinesischen Familie gewesen wäre", sagte sie kürzlich in einem Exklusivinterview mit der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua.

Chinas Familienplanungspolitik, die Familien in der Stadt ein Kind und auf dem Land zwei Kinder erlaubt, ist seit mehr als drei Jahrzehnten in Kraft. Sie trug zur Verhinderung von schätzungsweise 400 Millionen Geburten bei. Hätte China seine Familienplanungspolitik nicht eingeführt, betrüge seine Gesamtbevölkerung im Jahr 2008 mehr als 1,7 Millionen Menschen.

"Hinter der Maßnahme steckt mehr als der Spruch "Ein Kind pro Frau". Deshalb hat China im Moment nicht eine der niedrigsten Fortpflanzungsraten der Welt", sagte sie. "China hat eine verhältnismäßig niedrige Fortpflanzungsrate. Allein die Tatsache, dass die gesunken ist, ist eine Leistung."

Gill Greer, Generaldirektorin des Londoner Internationalen Verbandes für Familienplanung, sagte Xinhua kürzlich in einem Interview, dass die Familienpolitik einen Großteil zu Chinas bemerkenswerten wirtschaftlichen und sozialen Leistungen in den vergangenen 30 Jahren beigetragen habe.

Durch die Einführung einer Kontrolle für Bevölkerungswachstum habe China dessen Wachstumsrate und damit Probleme mit Überbevölkerung verringert.

"Deshalb ist diese Politik in verschiedenen Bereichen zielführend, zum Beispiel in der Wirtschaft, der Bildung und im Gesundheitssektor", sagte sie.

Die amerikanische Wissenschaftlerin Barbara Pillsbury, die für die Bevölkerungsagentur der Vereinten Nationen arbeitete, teilt Greers Meinung: "China hätte sich nicht so entwickelt, wenn das Land nicht gleichzeitig eine Bevölkerungskontrolle eingeführt hätte", sagte sie.

Pillsbury verglich Chinas Bevölkerungspolitik mit der von Indien und sagte, China habe seine Bevölkerung erfolgreich kontrolliert, während Indiens Bevölkerung sich dramatisch vergrößern werde.

Sie sagte voraus, dass Indiens Bevölkerungszahl im Jahr 2040 mit 1,52 Milliarden Menschen Chinas Bevölkerung, mit konstanten 1,45 Milliarden Menschen überholen werde.

Carl Haub, ein führender Demograph des Non-Profit Population Reference Bureaus in Washington DC, sagte Xinhua, dass die Landespolitik der Geburtenplanung, an die sich China seit mehr als 30 Jahren halte, geholfen habe, die Wachstumsrate des Landes zu verringern.

"Sie hat nicht nur Chinas Nachfrage nach Importen gesenkt, sondern auch den Druck vom heimischen Arbeitsmarkt genommen", sagte er. "Auf diese Weise konnte sich die chinesische Regierung auf die Verbesserung der materiellen Versorgung ihres Volkes sowie dessen Lebensstandard konzentrieren."

Quelle: people.com.cn

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