| Home | Aktuelles |
Multimedia |
Service |
Themenarchiv |
Community |
| Home>Fokus | Schriftgröße: klein mittel groß |
| 13. 10. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin ist auf Staatsbesuch in Beijing. Die Energiekooperation zwischen China und Russland ist ein wichtiges Thema zwischen beiden Ländern und hat viel Potential.
Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin ist gestern Abend in Beijing zum Staatsbesuch angekommen. Im Vorfeld wurde erwartet, dass beide Länder während seines Besuchs über den Ausbau der Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Öl-, Gas- und anderen strategischen Ressourcen stärker zusammenarbeiten. Heute haben chinesische und russische Unternehmen eine Reihe von Abkommen im Wert von 4 Milliarden US-Dollar unterzeichnet.
Der chinesische Vizepremier Wang Qishan sagte vorher am Sonntag, dass die chinesisch-russische Energiezusammenarbeit auf ein neues Niveau der langfristigen strategischen Kooperation übergegangen sei. Er verkündete dies während der fünften Runde des chinesisch-russischen Energievertretertreffens mit dem russischen Vizepremierminister Igor Sechin in Beijing. Wang meinte, dass die beiden Länder weiterhin mit ihrer Zusammenarbeit fortfahren sollten in Bereichen wie Öl, Naturgas, Nuklearenergie und Elektrizität. Man solle aktiv nach Lösungen existierender Probleme suchen, um die Energiezusammenarbeit auf ein höheres Niveau zu bringen. "China und Russland blicken auf eine Reihe wichtiger und fruchtbarer Errungenschaften bei der Energiezusammenarbeit in diesem Jahr zurück", sagte Wang.
Im April unterzeichneten China und Russland in Beijing ein bilaterales Abkommen über die Ölkooperation. Die beiden Staaten unterzeichneten zudem einen Vorvertrag über eine Naturgaszusammenarbeit im Juni, erzählte Wang. Das chinesisch-russische Ölpipelineprojekt schreite zügig voran und das Darlehen, das China Russland als Pfand versprochen hatte, wurde ebenfalls ausbezahlt. "Ich würde mich über eine gemeinsame Zusammenarbeit mit euch freuen, um den erzielten Konsens der Regierungen unserer beiden Länder in die Tat umzusetzen. Wir müssen pragmatischer voranschreiten bei der Energiekooperation und das kommende vierzehnte chinesisch-russische Premierministertreffen gut vorbereiten", verkündete Wang. Sechin sagte, dass die russisch-chinesische Energiekooperation neue Fortschritte zu verzeichnen habe, da die bilateralen Beziehungen sich zügig und harmonisch weiterentwickelten. Die Zusammenarbeit liege im fundamentalen Interesser beider Staaten und habe ein großes und vielversprechendes Potential, so Sechin. Er verspricht, mit China zusammen zu arbeiten, um den Rohölhandel auszuweiten und Neues im Energiesektor zu erreichen.
Die Bauarbeiten am chinesischen Teil der Ölpipeline aus Sibirien begannen im Mai. Die 1030 Kilometer lange Pipeline verläuft vom russischen Skovorodino in die nordostchinesische Stadt Daqing. Die Konstruktion soll Ende 2010 den Betrieb aufnehmen und zwischen 2011 und 2030 jährlich 15 Millionen Tonnen Rohöl von Russland nach China fördern.
Quelle: Xinhua
Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur
| Kommentar schreiben |
| Kommentare |
|
Keine Kommentare.
|
| mehr |