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| 19. 10. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Etwa 330 000 Menschen in den zentralchinesischen Provinzen Hubei und Henan haben sprichwörtlich damit begonnen, das Feld zu räumen – und zwar für das Süd-Nord-Wasserverteilungsprojekt Chinas.

Laut der Umsiedelungsbehörde in in Henan werden die Menschen nahe des Danjiangkou-Reservoirs umgesiedelt, wo eine Schleuse enstehen soll, die Wasser vom Jangtse-Fluss in die durstigen nordchinesischen Regionen umleiten soll, darunter Beijing, Tianjin, Henan und Hebei.
Die Provinzregierun habe neue Siedlungsgebiete genehmigt, so die Umsiedelungsbehörde, die angeblich über gleichermaßen gute Boden- und Verkehrsverhältnisse verfügen.
Allein im Bezirk Xichuan in Henan werden 162 000 Menschen in 185 neue Dörfer reloziert. Das Umsiedelungsprogramm der gesamten Provinz soll bis 2011 abgeschlossen sein, wie die Behörden angeben.
Jede Umsiedlerfamilie erhalte 0,1 Hektar Land und jährlich 600 Yuan (88 US-Dollar) über 20 Jahre, gab Duan Shiyao an, Vizechef des Umsiedelungsbüros der Provinz Hubei.
Nach dem Umsiedelungsprojekt beim Drei-Schluchten-Staudamm, wovon 1,27 Millionen Menschen betroffen waren, ist das aktuelle das zweitgrößte seiner Art in China.
Quelle: Xinhua
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