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| 20. 10. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Chinas erste elektronische Börse wird am 30. Oktober den Handel eröffnen. Die Investoren sollten aber Vorsicht walten lassen, da am neuen Marktplatz vor allem risikobehaftete kleinere Unternehmen gelistet sind.

Die Shenzhener Börse (SSE) verkündete am Sonntag, dass das erste Paket von Firmen an der chinesischen elektronischen Börse, dem Growth Enterprises Markt (GEM), am 30. Oktober gehandelt werden soll. Shang Fulin, Vorsitzender der chinesischen Wertpapierregulationskommission, dem wichtigsten Finanzüberwacher der Volksrepublik, verkündete am Samstag, dass der GEM am 23. Oktober eröffnet werden soll. Nach der Eröffnungszeremonie am 23. Oktober werden die Anträge der ersten 28 Unternehmen bearbeitet werden. Der Handel mit ihren Titeln wird offiziell an einer Zeremonie am 30. Oktober freigegeben werden, wie die Shenzhener Börse ankündete. Trotz positiver Effekte sowohl auf wirtschaftliches Wachstum wie auch auf das Schaffen von Arbeitsplätzen laufen die am GEM gelisteten Unternehmen eher Gefahr, Opfer von Marktmanipulationen zu werden, warnte Shang. Diese Unternehmen hätten weniger Macht im Kampf gegen Marktrisiken, da sie relativ klein sind, verglichen mit den an der normalen Börse gelisteten Konzernen. "Die Investoren sollten sich selber kritisch über den GEM informieren uns sich über ihre eigene Risikoaffinität im Klaren sein, um objektiv entscheiden zu können, ob sie am GEM handeln wollen oder nicht", warnte die Shenzhener Börse.
Quelle: Xinhua
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