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29. 10. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

A/H1N1

China steht vor "schweren Herausforderungen" der Grippe

China stehe derzeit vor "schweren Herausforderungen" in der Vorbeugung und Bekämpfung der Grippe A/H1N1, sagte der chinesische Staatsrat am Mittwoch, nachdem einige Regionen einen starken Anstieg der Zahl der von der Seuche infizierten Patienten gemeldet hatten.

Viele Schüler und Studenten wurden von der Krankheit infiziert und die Ankunft der Grippesaison hat auch der Prävention und Kontrolle der A/H1N1-Grippe Herausforderungen gebracht. Der Staatsrat fordert daher die Behörden auf allen Ebenen auf, Maßnahmen zu ergreifen, die einen großen Ausbruch der Krankheit verhindern können. Außerdem sollen die Hersteller von Impfstoffen ihre Produktion beschleunigen.

Todesfall an einer Uni in Beijing. Das Beijinger Gesundheitsamt teilte am Mittwochabend mit, ein Student der Beijinger Universität für Luft- und Raumfahrt sei an den Folgen einer Infektion mit dem A/H1N1-Grippevirus gestorben. Bis jetzt sei die Zahl der A/H1N1-Todesfälle auf dem chinesischen Festland auf vier gestiegen. China habe bereites vor kurzem die Vorbeugungsmaßnahmen angepasst und bemühe sich durch die Verstärkung aller Vorbeugungsmaßnahmen um die Rettung der schwer erkrankten Patienten, hieß es.

Der Kampf gegen die A/H1N1-Grippe in Beijing sei ernster geworden, so Fang Laiying, Chef des städtischen Beijinger Gesundheitsamtes, am Dienstagabend. 200 neue Fälle seien jeweils in den vergangenen beiden Tagen aufgetreten, erklärt Fang weiter. Die diesjährige Wintergrippewelle habe früher als normalerweise begonnen, und die Kombination der A/H1N1-Grippe mit der traditionellen Grippe könnte eine Rekordzahl an Grippefällen dieses Jahr zur Folge haben. Die Grippesaison ist normalerweise im Dezember und Januar.

Die Regierung hat die Impfungen gegen die A/H1N1-Grippe begonnen. Bis zum 20. November sollen die Impfungen von Grund- und Mittelstufenschülern wie auch von Beamten in Beijing abgeschlossen sein. Bis zum 20. Dezember soll der Rest der Stadt geimpft sein, heißt es in einem Bericht der China Youth Daily über eine Sitzung der Stadtregierung.

A/H1N1-Impfstoff auf Hochtouren. Liu Peicheng, der Verantwortliche der SINOVAC BIOTECH CO. LTD, sagte, sein Unternehmen habe alle Kräfte für die Herstellung eines Impfstoffes gegen das A/H1N1-Virus mobilisiert. Die Qualität und die Sicherheit des Impfstoffes seien gewährleistet.

Sein Unternehmen habe bisher drei Aufträge erhalten, so Liu weiter. Die ersten beiden Aufträge, die Herstellung von Impfstoffen für 6,3 Millionen Menschen, seien bereits erledigt. Im Moment sei sein Unternehmen mit dem dritten Auftrag, der Herstellung von Impfstoffen für weitere 5,2 Millionen Menschen, beschäftigt.

Die chinesische Pharmaindustrie soll bis Mitte Dezember Impfstoff für über 60 Millionen Menschen fertig gestellt haben.

Quelle: german.china.org.cn

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