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| 03. 11. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Da sich Chinas Immobilienmärkte gut entwickeln, wird die staatliche Konjunkturförderung in der Branche wohl nicht mehr verlängert werden.
Wegen der guten Erholung der Immobilienmärkte wird die Regierung wohl die Förderungsmassnahmen für den Sektor, welche im Oktober letzten Jahres vorgestellt worden waren, nicht verlängern. Dies berichtete die China Business newspaper am Sonntag auf ihrer Website. Das Blatt zitierte eine anonyme Quelle aus dem Ministerium für Immobilien- und Urbanisierungsentwicklung (MHURD), welche gesagt habe: "Die Politik war während einem Jahr effektiv. Doch das Ministerium wird nicht vorschlagen, sie zu verlängern." Vor einem Jahr präsentierte Beijing eine Reihe Förderungsmassnahmen zur Stärkung der wegen der Finanzkrise zerfallenden Immobilienmärkte.
Im Maßnahmenpaket, welches per 1. November letzten Jahres in Kraft trat, fanden sich Hypothekenzinskürzungen um bis zu 30 Prozent, einen Stempelsteuererlass auf den Kauf von Häusern kleiner als 90 Quadratmeter von 3 bis 5 Prozent auf einen Prozent, sowie eine Reduktion der Erstzahlungsrate von bisher 30 auf 20 Prozent. Diese Maßnahmen, welche vom Finanzministerium, der Zentralbank und der Steuerverwaltung eingeführt worden waren, wurden hauptsächlich vom MHURD vorgeschlagen, schrieb die Zeitung gestern. Dank dieser Regelungen gab es einen Nachfragezuwachs, sodass die Preise in Chinas Immobilienmärkte seit Februar dieses Jahres steigen. Der Gewinn von Vanke, dem größten Immobilienmakler des Landes, gemessen am Marktwert, stieg um fast 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Er betrug in den ersten drei Quartalen dieses Jahres um die 3 Milliarden Yuan (300 Millionen Euro). Die Zahlen des Nationalen Statistikbüros zeigen, dass die Wohnungspreise in 70 von Chinas großen und mittelgroßen Städten im September im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,8 Prozent angestiegen waren. Im Vergleich zum August waren sie 0,7 Prozent höher, womit die Preise während sieben Monaten stetig gestiegen sind. Investitionen in Immobilien waren einer der wichtigsten Beiträge zu Chinas Fixinvestitionen, welche zu einem großen Teil zu Chinas zweistelligen Wachstumszahlen in den vergangenen Jahren beigetragen haben.
Quelle: Xinhua
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