Xue Yongkang muss im Qianling Gebirge nur rufen und aus allen Richtungen kommen Rhesus-Affen herbeigeeilt.
Mitte der 1980er Jahre entließ der Qianling-Zoo viele seiner Rhesus-Affen zurück in die freie Wildnis. Daraufhin stieg die Affenpopulation schlagartig an und es kam zur einer Nahrungsknappheit. Um das Überleben der Affen zu sichern, begannen einige Rentner, einer von ihnen Xue, die hungrigen Primaten zu füttern.
Der 68-jährige Xue ist ein Rentner aus Guiyang, Hauptstadt der Provinz Guizhou. Er und seine Frau verwendeten ihre spärliche Rente dazu, ihren pelzigen Freunden Futter zu kaufen. Infolge der jahrelangen Bekanntschaft betrachten die Affen Xue als ihresgleichen.
Es bereite ihm an seinem Lebensabend große Freude, die Affen zu füttern, erzählt Xue. Er behandle sie wie seine eigenen Kinder. Sieht er sie nicht jeden Tag, ist er betrübt.
Auf dem Berg Qianling leben momentan mehr als 500 Rhesus-Affen in fünf Rudeln. Xue und andere Gleichgesinnte werben immer mehr Bürger Guiyangs für die Affenbetreuung an.
(China.org.cn, 13. April 2004)