USA sollten sich aus inneren Angelegenheiten Hong Kongs heraushalten

Ein Sprecher des Sonderbeauftragtenbüros des chinesischen Außenministeriums in Hong Kong hat am Dienstag die USA aufgefordert, sich nicht in innere Angelegenheiten des Sonderverwaltungsgebietes einzumischen. Damit reagierte er auf den vom US-Außenministerium veröffentlichen "Jahresbericht über Menschenrechte und Demokratie".

Ein Sprecher des Büros der Hong Konger Regierung für politische Ordnung und Angelegenheiten sagte am Dienstag, dass Wahlen in Hong Kong nach dem Hong Konger Grundgesetz organisiert werden müssten.

Derzeit bemühe sich die Hong Konger Regierung um eine Verbesserung des Systems für die Wahl des Chefadministrators im Jahr 2007 sowie für die Wahl der Legislative 2008. Dazu sei eine spezielle Arbeitsgruppe eingerichtet worden, die Meinungen und Vorschläge von Hong Konger Bürgern zur Entwicklung des Wahlsystems in Hong Kong einholen und in den politischen Prozess einbringen soll, sagte er.

Ausländische Regierungen müssten respektieren, dass die Wahlen in
Hong Kong nach dem Grundgesetz der Sonderverwaltungszone ausgerichtet würden.

(China.org.cn, 31. März 2005)