In den 5 Jahren zwischen 2001 und 2005 wird China insgesamt 270 Mrd. Yuan RMB in den Kampf gegen die Wasserverschmutzung investieren. Dies gab das staatliche Hauptamt für Umweltschutz bekannt.
Zwar verbesserte sich die Wasserqualität der Flüsse und Seen im vergangenen Jahr, ist der Kampf gegen die Wasserverschmutzung jedoch immer noch schwierig. Die Wasserqualität der Flüssenetze ist nach wie vor durch die Verschmutzung belastet. Deshalb wird China das verschmutzte Wasser umfassend regulieren und Maßnahmen treffen, damit die Emission von Hauptverschmutzungsmaterialien deutlich reduziert wird.
Planungen der Umweltschutzbehörde zufolge wird im Jahr 2005 45% der Haushaltsabwässer durch Kläranlagen gereinigt werden.
In den kommenden 4 Jahren wird China noch 8,8 Mrd. Yuan RMB investieren, um 73 städtische Abwasserentsorgungsbetriebe zu bauen und damit das von Südchina nach Nordchina umzuleitende Wasser vor Verschmutzung zu schützen.
Bekanntlich hatte die chinesische Regierung beschlossen, angesichts des Wassermangels in Nordchina Flußwasser durch Kanäle aus dem wasserreichen Stromgebiet des Yangtse nordwärts umzuleiten. Dabei dient der Große Kanal zwischen der südlich des Yangtse liegenden ostchinesischen Stadt Hangzhou und der chinesischen Hauptstadt Beijing als einer der 3 Umleitungswege des Projektes.
Da an dem Großen Kanal viele Städte liegen, meinen die Experten, daß der Schutz des Kanalwassers vor Verschmutzung für den Erfolg des ganzen Projekts von entscheidender Bedeutung sein wird.
Und bis zum Jahr 2005 wird in China die Schwefeldioxid-Emission um 10% reduzieren.
Dem Staatsrat nach werde das ausgestoßene Schwefeldioxid in den kommenden 4 Jahren von 20 Mio. Tonnen auf 18. Mio. Tonnen verringert. In 80% der chinesischen Städte werde die Konzentration des Schwefeldioxids den staatlichen Standard der Luftqualität erreichen. Laut Prognosen der Experten werde in 20 Jahren das Problem des Sauren Regens in China gelöst.
In den kommenden 4 Jahren wird China zur Verringerung der Schwefeldioxid-Emission eine Reihe von Maßnahmen ergreifen. So werden 12. Mrd. Yuan RMB in 37 Projekte der Entschweflung investiert.
Außerdem hat China in diesen Jahren den Wildtier-Schutz verstärkt, damit sich die Wildtiere wie Wildpferde und Davidshirsche fortpflanzen können.
Im vergangenen Jahr wurden 27 Wildpferde in die Natur zurückkehren gelassen. Auch die weltgrößte Population von Davidshirschen wurde auf ihrem Habitat am Mittellauf des Yangtse wiederhergestellt. Da gibt es bereits über 330 Davidshirsche. Außerdem wurden im letzten Jahr 12 Pandabären künstlich gezüchtet. In Nordost- und Nordchina entdeckte man die Fährten von seltenen Tigern.
Meldungen zufolge wird die chinesische Regierung künftig Schutzprojekte von 15 Tierarten und 32 Feuchtboden-Projekte aufbauen, um die Ursprünge der Flüsse und das biologische System in Westchina zu schützen.
Ferner hat der Exekutiv-Vorsitzende des UN-Umweltprogramms Klaus Töpfer beim Treffen mit dem Leiter des chinesischen Umweltamtes, Xie Zhenhua, am Rande des 3. UN-Umweltforums vor kurzem im kolumbianischen Cartagena die unermüdlichen Beiträge und großen Erfolg Chinas im Bereich Umweltschutz gewürdigt. Dies sei eine tatkräftige Unterstützung für die Arbeit des Umweltprogramms und zugleich eine große Leistung für die Welt. Zudem sagte Töpfer, China leiste mit seinen Zusagen und Bemühungen Garantie für eine erfolgreiche Olympiade 2008.