Afrikas Furcht vor China ist unbegründet

Die Entwicklung Chinas bietet den afrikanischen Ländern große Entwicklungschancen. Die in Afrika verbreitete These, Chinas Entwicklung bedrohe Afrika, sei weder geschichtlich zu belegen, noch gäbe es aufgrund der aktuellen Lage dafür irgendeinen Anhaltspunkt, erklärte der chinesische Staatskommissar Tang Jiaxuan am Montag in einem Interview in Beijing.

Die Entwicklung Chinas, führte Tang weiter aus, habe Afrika einen Exportmarkt eröffnet und damit Arbeitsplätze in den Ländern Afrikas geschaffen. Im vergangenen Jahr sei das Handelsvolumen zwischen China und Afrika auf 39,8 Milliarden US-Dollar gestiegen und China habe Waren im Wert von 21,1 Milliarden US-Dollar importiert. Zudem habe China, aktuellen Statistiken zufolge, 6,27 Milliarden US-Dollar in Afrika investiert.

China habe den armen und unterentwickelten afrikanischen Ländern Schulden erlassen. Außerdem gibt es eine Vereinbarung, nach der die am wenigsten entwickelten Staaten in Afrika einen Teil ihrer Produkte zollfrei nach China exportieren dürfen.

(China.org.cn, 24. Oktober 2006)