Wirtschaft
| Landwirtschaft | Industrie und Bauwesen | Anlageinvestment
Verkehr und Transport, Post und Telekommunikation
| Banken, Wertpapiere und Versicherungswesen |
Binnenhandel
|Außenwirtschaft |Ständige Steigerung der Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen

 

Wirtschaft


 

2002 betrug das Bruttoinlandsprodukt des ganzen Jahres 10 239,8 Mrd. Yuan, nach vergleichbaren Faktoren gerechnet ein Plus von 8% im Vergleich zu 2001. Darunter belief sich der Wertzuwachs des primären Sektors auf 1488,3 Mrd. Yuan, ein Plus von 2,9%, der des sekundären Sektors auf 5298,2 Mrd. Yuan, ein Plus von 9,9%, und der des tertiären Sektors auf 3453,3 Mrd. Yuan, ein Plus von 7,3%.

Das gesamte Niveau der Endverbraucherpreise sank gegenüber 2001 um 0,8%, darunter in den Städten um 1% und in den ländlichen Gebieten um 0,4%. Die Einzelhandelspreise der Waren fielen um 1,3%, die Fabrikpreise für Industrieprodukte um 2,2% und die Bezugspreise für Roh- und Werkstoffe sowie Brenn- und Treibstoffe um 2,3%, während die Preise für Investitionen in Anlagevermögen um 0,2% stiegen. Unter den Endverbraucherpreisen stiegen die Preise für Dienstleistungen um 1,8%.

Ende 2002 betrug die Gesamtzahl der Berufstätigen in China 737,4 Mio., 7,15 Mio. mehr als Ende 2001. Darunter waren 247,8 Mio. Berufstätige in den Städten, ein Zuwachs um 8,4 Mio. Ende 2002 wurden 4,1 Mio. Arbeiter und Angestellte von staatseigenen Unternehmen freigesetzt, 1,05 Mio. weniger als Ende 2001. Ende 2001 betrug die Arbeitslosenrate in den Städten, berechnet nach gemeldeten Arbeitslosen, 4%, ein Anstieg um 0,4 Prozentpunkte gegenüber Ende 2001. Den statistischen Angaben des Landwirtschaftsministeriums zufolge arbeiteten Ende 2002 landesweit 133 Mio. Menschen in den ländlichen Betrieben, was bedeutet, dass mehr als ein Viertel der ländlichen Arbeitskräfte Chinas von der Landwirtschaft in nicht-landwirtschaftliche Sektoren transferiert worden ist.

Im Jahr 2002 betrug die aktive Außenhandelsbilanz 30,4 Mrd. US$, und die tatsächlich genutzten ausländischen Direktinvestitionen betrugen 52,7 Mrd. US$, ein Anstieg um 12,5% gegenüber 2001. Ende 2002 erreichten die Devisenreserven des Staates 286,4 Mrd. US$, 74,2 Mrd. US$ mehr als Ende 2001. Der Wechselkurs des RMB-Yuan blieb stabil. Ende 2002 entsprach ein US-Dollar 8,2773 Yuan RMB.

Im Jahr 2002 vertieften sich die Reformen in Monopolbranchen wie der Telekommunikation, der Zivilluftfahrt und der Elektrizität kontinuierlich. Ein Marktgefüge mit freiem Wettbewerb hat Gestalt angenommen. Die Arbeit in Bezug auf die Reform der Unternehmen der Rüstungsindustrie und deren Herausmanövrierung aus der schwierigen Situation wurde mit zuverlässigen Maßnahmen vorangetrieben; die Reformen des Finanz- und Steuerwesens, des Bankwesens, der Sozialabsicherung und des Zirkulationssystems für Getreide und Baumwolle wurden weiter vertieft; die Reform des administrativen Überprüfungs- und Genehmigungssystems machte rasch Fortschritt; der Umfang der versuchsweisen Durchführung der Steuer- und Gebührenreform auf dem Lande vergrößerte sich schrittweise, wobei bemerkenswerte Resultate erzielt wurden. Die großangelegte Erschließung der Westgebiete wurde energisch gefördert, der Aufbau der Infrastruktur und die Verbesserung der ökologischen Umwelt beschleunigten sich merklich; die landwirtschaftliche Produktion entwickelte sich rapid in Richtung Lokalisierung, Qualitätsorientierung und Industrialisierung; die Regulierung der Industriestruktur ging zügig voran, der Anteil der High-Tech-Industrien mit der Informationstechnologie als Vertreter vergrößerte sich; die Mittel für die Handelszirkulation erneuerten sich ständig, und die modernen Zirkulationsformen zeigten eine relativ schnelle Entwicklung.

In der Volkswirtschaft gibt es hauptsächlich die folgenden Probleme: Das Wirtschaftswachstum wird nach wie vor durch eine unzulänglich effektive Nachfrage und eine unvernünftige Angebotsstruktur behindert; der Beschäftigungsdruck ist immer noch groß; die Bauern haben Schwierigkeiten, ihre Einkommen zu steigern, und ein Teil der Stadtbewohner führt ein recht schweres Dasein; das Problem der chaotischen Marktwirtschaftsordnung harrt einer dringenden Lösung; mitunter kommt es zu schwerwiegenden Produktionsunfällen. Statistiken zufolge gab es 2002 landesweit 1,07 Mio. verschiedenartige Unfälle, in denen 139 400 Menschen ums Leben kamen. Darunter waren 128 Unfälle, in denen je über zehn Menschen ums Leben kamen, was zu 2341 Todesopfern führte.