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Ein beschleunigtes Wachstum war in der Geldversorgung zu beobachten.
Ende 2002 betrug die M2 (Broad Money)-Versorgung 18,5007 Billionen Yuan,
ein Plus von 16,8% im Vergleich zu Ende 2001, und die M1 (Narrow Money)-Versorgung
7,0882 Billionen Yuan, ein Plus von 16,8%; das zirkulierende Bargeldvolumen
(MO) belief sich auf 1,7278 Billionen Yuan, ein Plus von 10,1%.
Die
Spareinlagen und Kredite stiegen beträchtlich. Die Spareinlagen
verschiedener Formen in allen Geldinstituten betrugen 18,3388 Billionen
Yuan, ein Plus von 18,1% gegenüber Ende 2001. Die Kreditbestände
in allen Geldinstituten betrugen 13,9803 Billionen Yuan, nach vergleichbaren
Faktoren gerechnet ein Plus von 15,4%. Die Kreditstruktur verbesserte
sich weiter. Die Bestände der Kredite der ländlichen Kreditgenossenschaften
des ganzen Landes betrugen 1,394 Billionen Yuan, eine Zunahme um 195,3
Mrd. Yuan. Die Bestände der Konsumkredite beliefen sich auf 1,0669
Billionen Yuan, eine Zunahme um 369,4 Mrd. Yuan, darunter entfielen 825,8
Mrd. Yuan auf die Bestände der Kredite für den Kauf von Privatwohnungen,
eine Zunahme um 267,1 Mrd. Yuan.
2002
wurde Kapital in Höhe von 96,2 Mrd. Yuan durch die Emission und den
Verkauf von Aktien an den Börsen in Shanghai und Shenzhen aufgebracht,
eine Abnahme um 29 Mrd. Yuan gegenüber 2001. Davon wurden 102
A-Aktien, einschließlich zusätzlich ausgegebener bzw. in Schuldverschreibungen
verwandelbarer A-Aktien, emittiert, wodurch Kapital in Höhe von 78
Mrd. Yuan, 40,2 Mrd. Yuan weniger als 2001, aufgebracht wurde. Durch die
Emission von 16 B- und H-Aktien wurde Kapital in Höhe von 18,2 Mrd.
Yuan, 11,2 Mrd. Yuan mehr als 2001, aufgebracht. Die Zahl der an den Börsen
des Festlandes Chinas notierten Firmen (A- und B-Aktien) stieg von 1160
Ende 2001 auf 1224 Ende 2002. Der gesamte Marktwert ihrer Aktien belief
sich auf 3832,9 Mrd. Yuan, ein Minus von 11,9% gegenüber Ende 2001.
Immer
mehr Unternehmen des Festlandes Chinas ließen sich an der Börse
in Hong Kong notieren. Nach mehreren Jahren großer Bemühungen
haben verschiedenartige Unternehmen des Festlandes Chinas durch die Emission
von H-Aktien und Hongchou-Aktien an der Börse in Hong
Kong begonnen, eine ausschlaggebende Rolle zu spielen. Statistiken zufolge
hatten sich vor 1997 nur 94 Unternehmen des Festlandes Chinas an der Börse
in Hong Kong notieren lassen. Ihre Zahl betrug Ende 2002 185. Der Anteil
des Marktwertes ihrer Aktien am gesamten Marktwert der Aktien von Hong
Kong ist von 16% 1997 auf 26% 2002 und der Anteil ihres Aktienumsatzes
am gesamten Aktienumsatz Hong Kongs von 18% im Zeitraum 1986-1997 auf
31% im Zeitraum 1998-2002 gestiegen. Von 1998 bis Ende 2002 haben Unternehmen
des Festlandes Chinas in Hong Kong 526 Mrd. HK-Dollar aufgebracht, was
64% des im selben Zeitraum auf dem Hong Konger Aktienmarkt aufgebrachten
Kapitals ausmachte.
Im Jahr 2002 belief sich die Summe der Versicherungsprämien der
Versicherungsgesellschaften mit chinesischem bzw. ausländischem Kapital
auf insgesamt 305,3 Mrd. Yuan, ein Plus von 44,3% im Vergleich zu 2001.
Darunter betrug die Prämiensumme der Lebensversicherungen 195,7
Mrd. Yuan, die der Gesundheits- und Unfallversicherungen 31,8 Mrd. Yuan
und die der Eigentumsversicherungen 77,8 Mrd. Yuan. Es wurde eine gesamte
Schadenersatzsumme in Höhe von 70,7 Mrd. Yuan als Wiedergutmachung
in allen Versicherungsprogrammen gezahlt, darunter betrug der Schadenersatz
von Lebensversicherungen 22,5 Mrd. Yuan, der von Gesundheitsversicherungen
5 Mrd. Yuan und der von Eigentums- und Unfallsversicherungen 43,2 Mrd.
Yuan.
Banken mit Auslandskapital sind eine wichtige Größe im
chinesischen Bankensystem geworden. Der gesamte Vermögensbestand
der Banken mit Auslandskapital in China betrug 37,97 Mrd. US$, davon belief
sich der Vermögenswert in RMB auf 49,6 Mrd. Yuan. Ende Oktober 2002
gab es 181 Geschäftsinstitutionen ausländischer Banken in China,
davon 147 Niederlassungen von ausländischen Banken mit insgesamt
acht Zweigstellen und 19 in China eingetragene Körperschaften mit
insgesamt sieben Niederlassungen. Seit dem 1. Februar 2002 hat die Chinesische
Volksbank 23 Banken mit Auslandskapital die Genehmigung gegeben, Geschäfte
in RBM abzuwickeln. Seitdem China 1996 erstmals den Banken mit Auslandskapital
in Shanghai und Shenzhen erlaubte, probeweise Geschäfte in RMB abzuwickeln,
dürfen dies mittlerweile 53 Banken mit Auslandskapital in China,
davon sind 30 in Shanghai, 14 in Shenzhen, fünf in Tianjin und vier
in Dalian. Den Banken mit Auslandskapital schrittweise die Geschäfte
in RMB zugänglich zu machen ist ein wichtiges WTO-Versprechen Chinas.
Als China am 11. Dezember 2001 der WTO beitrat, öffnete es den Banken
mit Auslandskapital offiziell die Geschäfte in RMB und zwar in den
Städten Shanghai, Shenzhen, Tianjin und Dalian. Bis zum 1. Dezember
2002 hatten auch die Banken mit Auslandskapital in Guangzhou, Zhuhai,
Qingdao, Nanjing und Wuhan diese Genehmigung erhalten.
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