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Der Außenhandel wuchs schnell an. 2002 erreichte das gesamte
Im- und Exportvolumen 620,8 Mrd. US$, ein Plus von 21,8% gegenüber
2001. Davon belief sich das Exportvolumen auf 325,6 Mrd. US$, ein Plus
von 22,3%, und das Importvolumen auf 295,2 Mrd. US$, ein Plus von 21,2%.
Die
Exporte in die wichtigsten Handelspartnerländer stiegen in unterschiedlichem
Grad. 2002 betrug der Export in die USA 70 Mrd. US$, ein Plus von
28,9% gegenüber 2001, der nach Hong Kong 58,5 Mrd. US$, ein Plus
von 25,6%, der nach Japan 48,4 Mrd. US$, ein Plus von 7,8%, der in die
EU 48,2 Mrd. US$, ein Plus von 17,9%, der in die ASEAN 23,6 Mrd. US$,
ein Plus von 28,3%, der in die Republik Korea 15,5 Mrd. US$, ein Plus
von 23,8%, der in die Provinz Taiwan 6,6 Mrd. US$, ein Plus von 31,7%,
der nach Russland 3,5 Mrd. US$, ein Plus von 29,9%.
Ein
stetiges Wachstum war bei den ausländischen Direktinvestitionen zu
beobachten. 2002 betrugen die vertraglich vereinbarten ausländischen
Direktinvestitionen 82,8 Mrd. US$, ein Plus von 19,6% gegenüber 2001.
Die tatsächlich genutzten ausländischen Direktinvestitionen
beliefen sich auf 52,7 Mrd. US$, ein Plus von 12,5%. Bis Ende 2002 wurden
landesweit 424 196 neue Unternehmen mit ausländischen Investitionen
genehmigt; das vertraglich vereinbarte Auslandskapital belief sich auf
828,06 Mrd. US$, und die tatsächlich genutzten ausländischen
Direktinvestitionen beliefen sich auf 447,97 Mrd. US$.
Die wirtschaftliche und technische Zusammenarbeit mit dem Ausland
behielt einen guten Entwicklungsschwung bei. 2002 betrug das Geschäftsvolumen
bezüglich der vertraglichen Übernahme von Bauprojekten und der
Kooperation in der Bereitstellung von Arbeitskräften 14,4 Mrd. US$,
ein Plus von 18,2% gegenüber 2001; es wurden Verträge im Wert
von 17,9 Mrd.
US$ unterzeichnet, ein Plus von 8,7%
Die Zolltarifsätze wurden herabgesetzt, nichtsdestotrotz stiegen
die Zolleinnahmen. Die Zolleinnahmen sind eine wichtige Geldquelle für
die zentralen Finanzen und machen etwa ein Drittel von deren Einnahmen
aus. 2002 war das erste Jahr nach Chinas Beitritt zur WTO. Im Rahmen der
Einhaltung seiner eingegangenen WTO-Verpflichtungen begann die chinesische
Regierung am 1. Januar 2002, den Zolltarif zu adjustieren, indem sie die
Zolltarifsätze für 5332 Waren in unterschiedlichem Grad herabsetzte.
Dadurch wurde der durchschnittliche chinesische Tarif von 15,3% auf 12%
reduziert. Infolge der guten Situation des Außenhandels wurden im
Jahr 2002 259 Mrd. Yuan aus den Zöllen und den Importabgaben eingetrieben,
was ein Rekordhoch bedeutete.
Schmuggel wurde schonungslos bekämpft. Von 1998 bis 2002
haben die Zollämter des ganzen Landes insgesamt 55 755 Schmuggelfälle
im Wert von 43,04 Mrd. Yuan ermittelt, womit dem großangelegten
Schmuggel, der eine Zeitlang wütete, wirksam Einhalt geboten wurde.
Seit 1999, als die Zollfahndungspolizei gegründet wurde, wurden Zwangsmaßnahmen
gegen 14 955 Verdächtige des Schmuggels ergriffen, 7791 davon wurden
an die staatsanwaltschaftliche Behörde überführt.
2003 werden einige Waren weiter nach dem Exportlizenzen-System verwaltet
werden. Um die normale Exportordnung aufrechtzuerhalten und die gesunde
Entwicklung des Exporthandels zu gewährleisten, wird China im Jahr
2003 fortfahren, 52 Massenartikel und empfindliche bzw. heikle Waren einer
Verwaltung mittels Exportlizenz, einschließlich der Exportquotenlizenz,
der Ausschreibung für Exportquoten, entgeltlicher Nutzung von Exportquoten
und unentgeltlicher Ausschreibung für Exportquoten, zu unterstellen.
Dies betrifft lebende Rinder, Schweine und Hühner sowie Rindfleisch,
Schweinefleisch, Hühnerfleisch, Knoblauch, Deuteriumoxid, Materialien,
die die Ozonschicht zerstören, Chemikalien, die unter Kontrolle stehen,
in Form eines Verarbeitungsauftrags exportiertes Platin, Computer usw.,
die weltweit zu Märkten, Hong Kong und Macao ausgeschlossen, exportiert
werden.
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