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| Chinas Beziehungen zu den umliegenden Ländern |
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| China hat 29 Nachbarländer, darunter grenzen 15 Länder direkt an China. China hält daran fest, gute Beziehungen bzw. Partnerschaften mit den umliegenden Ländern zu unterhalten und sich gegenseitig zu unterstützen, und verfolgt eine Außenpolitik, die ihm und den umliegenden Ländern Vorteile bringt. Nach langjährigen Bemühungen entstanden Strukturen der regionalen Kooperation mit den umliegenden Ländern südlich und nördlich von China. Was die umliegenden Länder nördlich von China anbelangt, entwickelte sich die Shanghaier Kooperation vom Anfangsstadium zum Kooperationsstadium; sie wird zu einer Plattform für die Verstärkung der Kooperation mit Russland und den zentralasiatischen Ländern im Sicherheits- und Wirtschaftsbereich und für die Förderung des regionalen Friedens und der regionalen Stabilität. Was Chinas Beziehungen mit den südlichen umliegenden Länder anbelangt, wurde das Niveau des südasiatischen Kooperationsmechanismus, der zehn ASEAN-Länder+China und zehn ASEAN-Länder+China+Republik Korea involviert, in großem Ausmaß gehoben. China baute den Sicherheitsdialog und die Kooperation in nicht-traditionellen Bereichen ständig aus und der Grad der gegenseitigen Abhängigkeit wurde beispiellos erhöht. China etabliert eine strategische Partnerschaft mit der ASEAN. Als das Gipfeltreffen der ASEAN-Länder im Oktober 2003 in Bali, Indonesien, stattfand, trat China, das kein südostasiatisches Land ist, dem Südostasiatischen Vertrag für Freundschaft und Kooperation bei. Das Leitprinzip dieses Vertrags lautet, die Förderung des dauerhaften Friedens, der Freundschaft und der Kooperation zwischen den Völkern aller Länder in der Region, um ihre Stärke, ihre Solidarität und engen Beziehungen zu verstärken. Das war eine wichtige Maßnahme Chinas, das politische Vertrauen mit den ASEAN-Ländern zu steigern. Chinesisch-indische Beziehungen erzielten einen Durchbruch. Im Juni besuchte der indische Premier Vajpayee China. Er war der erste indische Premier, der China seit 1993 besuchte. Während seines Chinabesuchs unterzeichneten beide Länder das programmatische Dokument „Deklaration über die Prinzipien für die chinesisch-indischen Beziehungen und die umfassende Kooperation“, das nicht nur das Ziel und das Leitprinzip für die chinesisch-indischen Beziehungen festlegt, sondern auch ein wichtiges Zeichen für den Eintritt in ein neues Stadium der chinesisch-indischen Beziehungen ist. In dieser Deklaration erkannte Indien zum ersten Mal Tibet als einen Teil Chinas Territoriums an. Vom 16. bis zum 23. November besuche eine indische hochrangige Militärdelegation mit dem Oberbefehlshaber der 4. Armee als Leiter China und ihr wurde gestattet, Tibet zu besuchen. In seinen Gesprächen mit den chinesischen Staatsführern äußerte der indische Premier Vajpayee, dass sich Indien um die Etablierung von Beziehungen der Freundschaft mit China bemühe, die ihrem Potenzial und ihren Chancen entsprechen. Neue regionale Kooperation in Ostasien Die Asiatisch-Pazifische Organisation für die wirtschaftliche Zusammenarbeit spielte eine wichtige Rolle beim Vorantreiben der regionalen Kooperation hinsichtlich der Bekämpfung des Terrorismus, der Steigerung des Vertrauens der Investoren und der Förderung des wirtschaftlichen Wachstums im asiatisch-pazifischen Raum, verstärkte die Kooperation des gegenseitigen Nutzens zwischen China und den umliegenden Ländern, vergrößerte die Zusammenarbeit in der Region und Subregion, trieb die regionale Wirtschaftsintegration an und führte eine gemeinsame Entwicklung aller asiatischen Länder herbei. Dadurch entwickelte sich die wirtschaftliche Kooperation zwischen China und den umliegenden Ländern in Richtung wirtschaftliche Integration. Das Abkommen zwischen China und der ASEAN über die Einrichtung einer Freihandelszone ist verstärkt durchgeführt. Anfang November sagte Ministerpräsident Wen Jiabao auf dem China-ASEAN-Gipfeltreffen, dass China plane, das bilaterale Handelsvolumen zwischen China und der ASEAN von 70 Mrd. US$ heute auf 100 Mrd. US$ im Jahr 2005 zu steigern. China erzielte Durchbrüche in der Kooperation mit Japan und der Republik Korea Anfang November veröffentlichten die Staatsführer Chinas, Japans und der Republik Korea die „Deklaration Chinas, Japans und der Republik Korea über das Vorantreiben der regionalen Kooperation“. Ministerpräsident Wen Jiabao machte im Namen Chinas vier Vorschläge für die zukünftige Kooperation zwischen den drei Ländern. Die Durchführung der Strategie zur Wiederbelebung Nordostchinas gibt den drei Ländern neue Chancen; Regierungsabteilungen, Provinzen und Städte Japans und der Republik Korea sind eingeladen, an der Wiederbelebung Nordostchinas teilzunehmen. Der Kooperationsprozess Nordostasiens, der bald in Gang gesetzt wird, wird einen positiven und tiefgreifenden Einfluss auf die gemeinsame Entwicklung und die gemeinsame Prosperität dieser Region ausüben. China spielte als eine verantwortliche regionale Großmacht eine große Rolle bei der Überwindung der koreanischen Nuklearkrise. Als sich die koreanische Nuklearkrise erneut zuspitzte, analysierte die chinesische Staatsführung die Lage, ging von der gesamten Lage der Wahrung des Friedens und der Stabilität der Koreanischen Halbinsel und der Beibehaltung der strategischen Umgebung für Chinas Entwicklung aus, ergriff die Initiative und unternahm diplomatische Tätigkeiten, um die koreanische Nuklearkrise friedlich zu lösen. Durch Chinas Bemühungen fanden die Drei-Parteien-Gespräche Ende April und die Sechs-Parteien-Gespräche Ende August in Beijing statt. Die zweite Runde der Sechs-Parteien-Gespräche fanden im April 2004 in Beijing statt. Die Gespräche setzten den Prozess, die koreanische Nuklearkrise durch Dialoge auf friedlichem Weg zu überwinden, in Gang. Da die koreanische Nuklearkrise kompliziert ist, kann sie nicht über Nacht überwunden werden. China wird zusammen mit den betreffenden Seiten unermüdliche Anstrengungen unternehmen, die koreanische Nuklearkrise auf die Bahn einer friedlichen Lösung zu bringen.
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