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Verbrauch von Energieträgern Ersten Schätzungen zufolge betrug der gesamte Verbrauch von Energieträgern im Jahr 2004 1,97 Mrd. t SKE, ein Plus von 15,2% gegenüber 2003. Davon entfielen 1,87 Mrd. t auf Rohkohle, ein Plus von 14,4%, 290 Mio. t auf Rohöl, ein Plus von 16,8%, 41,5 Mrd. m³ auf Naturgas, ein Plus von 18,5%, 328 Mrd. kWh auf Wasserkraftstrom, ein Plus von 15,6%, 50,1 Mrd. kWh auf Kernkraftstrom, ein Plus von 15,6%. Der Verbrauch von wichtigen Roh- und Werkstoffen umfasste 310 Mio. t Walzstahl, ein Plus von 15,1%, 12,84 Mio. t Aluminiumoxid, ein Plus von 9,7%, und 960 Mio. t Zement, ein Plus von 12,4%. Pro 10 000 Yuan BIP wurden 1,58 t SKE verbraucht, ein Plus von 5,3%.
Süßwasserqualität Von den 413 Kontrollpunkten für die Qualität der Oberflächengewässer der sieben Flusseinzugsgebiete des Landes entsprachen 41,6% der staatlichen Norm der dritten Klasse, ein Anstieg um 3,5 Prozentpunkte gegenüber 2003, 30,5% der Norm der vierten bzw. fünften Klasse, ein Rückgang um 1,7 Prozentpunkte, 27,9% der Norm über der fünften Klasse, eine Abnahme um 1,8 Prozentpunkte. Die Wasserqualität des Perlflusses und des Jangtse-Flusses war relativ gut, während die Wasserqualität des Haihe-Flusses, das Liaohe-Flusses, des Gelben Flusses, des Huaihe-Flusses und des Songhuajiang-Flusses relativ schlecht war.
Meerwasserqualität Von den 246 Kontrollpunkten für die Qualität der Küstengewässer erreichten 49,6% die staatliche Norm der ersten bzw. zweiten Klasse für die Qualität des Meerwassers, ungefähr so viel wie im Jahr 2003, 15,4% die Norm der dritten Klasse, ein Rückgang um 4,4 Prozentpunkte gegenüber 2003, und 35% die Norm der vierten Klasse und darunter, ein Anstieg um 5 Prozentpunkte. Die Fläche der Meeresgebiete, die die Norm für die saubere Wasserqualität nicht erreichten, betrug 169 000 qkm, eine Zunahme um 19% gegenüber 2003. Davon betrug die Fläche der schwer verschmutzten Meeresgebiete 32 000 qkm. Die Überwachung in den 15 Kontrollzonen für das maritime Ökosystem zeigt, dass das Ökosystem der wichtigsten Buchten, Flussmündungen und Feuchtgebiete an den Küsten subgesund oder ungesund war.
Die Überwachung der Meeresumwelt wurde verstärkt. Im Jahr 2004 übten die Überwachungsorgane für die Meeresumwelt aller Ebenen eine allseitige Kontrolle der Qualität der Meeresumwelt in den Meeresgebieten unter der chinesischen Jurisdiktion aus, wobei sie zusätzlich den Ausstoß von Schadstoffen ins Meer und die Muscheln kontrollierten, zum ersten Mal 15 Kontrollzonen für das Ökosystem in den küstennahen Meeresgebieten errichteten und die Kontrolle der Meeresfunktionszonen wie Flussmündungszonen, Meereskulturzuchtzonen, Badestrände am Meer, Ausschüttungszonen und Erdöl- und Erdgasförderungszonen weiter verstärkten. An mehr als 4800 Kontrollpunkten wurden über eine Million Sätze Daten gesammelt. Sie zeigen, dass die Verschmutzung der Küstengewässer schwer war. Die verschmutzten Küstengewässer waren hauptsächlich in der Bohai-Bucht, an den Küsten der Provinz Jiangsu, in der Mündung des Jangtse-Flusses, in der Hangzhou-Bucht und in der Perlflussmündung. Aber die Qualität der meisten Küstengewässer entsprach der Norm für sauberes Meerwasser, und die Qualität der küstenfernen Gewässer blieb gut. Die wichtigsten Schadstoffe in den Küstengewässern waren nach wie vor anorganischer Stickstoff und aktives Phosphat. Die Qualität der Ablagerungen in den Küstengewässern war im Großen und Ganzen gut, aber die Verschmutzung der Muscheln in einigen Küstengewässern verschlimmerte sich. Das Abwasser vom Festland wurde zum großen Teil normwidrig ins Meer ausgestoßen, so dass sich die Verschmutzung der küstennahen Meeresumwelt verschlimmerte. Die Zahl der großangelegten bzw. giftigen roten Fluten nahm zu, die roten Fluten ereigneten sich häufig in den Gebieten des Ostchinesischen Meeres und der Bohai-Meeres. Die Verhältnisse der Badestrände am Meer waren im Großen und Ganzen gut. Die Qualität der Umwelt in den Ausschüttungszonen und den Erdöl- und Erdgasförderungszonen entsprach im Wesentlichen den Forderungen für ihre Funktionen.
Beseitigung der Verschmutzung Im Jahr 2004 betrug die Tageskapazität für die Aufbereitung des städtischen Abwassers 74,02 Mio. m³, ein Plus von 11,7% gegenüber 2003, die mit Zentralheizung geheizte Fläche 2,05 Mrd. m², ein Plus von 8,4%, die Aufforstungsrate in den Städten 32,3%, ein Anstieg um 1,1 Prozentpunkte gegenüber 2003, und die Aufbereitungsrate für das städtische Abwasser 43,6%, ein Anstieg um 1,2 Prozentpunkte. Unter den 319 kontrollierten Städten gab es 132 Städte, deren Luftqualität die Norm der zweiten Klasse erreichte. Sie machten 41,4% der Gesamtzahl der kontrollierten Städte aus, ungefähr so viel wie im Jahr 2003. In 119 Städten erreichte die Luftqualität die Norm der dritten Klasse. Sie machten 37,3% der Gesamtzahl der kontrollierten Städte aus, was eine Zunahme um 5,5 Prozentpunkte gegenüber 2003 bedeutete. Die Luftqualität von 68 Städten konnte die Norm der dritten Klasse nicht erreichen. Diese 68 Städte machten 21,3% der Gesamtzahl der kontrollierten Städte aus, eine Abnahme um 5,5 Prozentpunkte gegenüber 2003. Die Kontrolle des Lärms des Straßenverkehrs von 328 Städten zeigt, dass die Lärmbelästigung in 2,1% von ihnen schwer, in 5,2% mittelmäßig und in 9,1% leicht war.
Der Aufbau der ökologischen Umwelt wurde sicheren Schrittes vorangetrieben. In den letzten fünf Jahren versiegte der Gelbe Fluss niemals, der Tarim-Fluss speiste in drei aufeinanderfolgenden Jahren den Taitema-See mit Wasser, und der Heihe-Fluss leitete sechsmal das Wasser in den Dongjuyanhai-See. Im Jahr 2004 wurden 7,17 Mio. ha Land aufgeforstet. Landesweit wurden 166 ökologische Mustergebiete auf Staatsebene genehmigt. Im ganzen Land gab es 2194 Naturschutzgebiete, darunter 266 Naturschutzgebiete auf Staatsebene. Die Gesamtfläche der Naturschutzgebiete betrug 148,23 Mio. ha und machte 14,8% der Landesfläche aus. Es gab 85 geologische Nationalparks und 27 neue Schutzgebiete für geologische Relikte. 49 000 qkm Land wurden mittels umfassender Anti-Erosionsmaßnahmen saniert, 110 000 qkm Land wurden mit Anti-Erosionsmaßnahmen geschützt.
Die zehn Städte mit der schlimmsten Luftverschmutzung Dem Bericht des Staatlichen Amtes für Umweltschutz, der im Jahr 2004 veröffentlicht wurde, zufolge war die Luftverschmutzung in den folgenden zehn Städten am schwersten: Linfeng, Yangquan, Datong, Shizuishan, Sanmenxian, Jinchang, Shijiazhuang, Xianyang, Zhuzhou und Luoyang. All diese Städte sind Industrie- oder Bergbaustädte, die sich auf Schwer- oder Chemieindustrie stützen. Die ersten drei Städte sind Städte in der Provinz Shanxi, die Kohle produzieren. Infolge der drastischen Erhöhung des Kokspreises im Jahr 2004 wurde die Luftverschmutzung in den Kohlengebieten noch schlimmer.
Die Beseitigung der Verschmutzung des Huaihe-Flusses wurde beschleunigt. Angesichts der Tatsache, dass das Wasser in einigen wichtigen Nebenflüssen des Huaihe-Flusses schwer verschmutzt wurde und dass der Ammoniak- und Stickstoffgehalt in einigen Abschnitten der Flüsse die staatliche Norm weit überschritten hat, wurde eine Konferenz über die Verhütung und Beseitigung der Wasserverschmutzung im Einzugsgebiet des Huaihe-Flusses in der Stadt Bangbu, Provinz Anhui, abgehalten. Auf der Konferenz unterzeichnete das Staatliche Amt für Umweltschutz im Auftrag des Staatsrates mit den Provinzen Jiangsu, Anhui, Shandong und Henan ein Dokument über die „Verantwortung für die Verhütung und Beseitigung der Wasserverschmutzung im Einzugsgebiet des Huaihe-Flusses“.
Beijing setzte die Umweltschutzmaßnahmen für die Olympiade in die Tat um. Bei der Bewerbung um die Austragung der Olympiade 2008 hat die Stadt Beijing viele Zusagen über den Umweltschutz gegeben, was die Anerkennung der internationalen Gemeinschaft gefunden hat. In den letzten drei Jahren hielt das Organisationskomitee für die Olympiade in Beijing bei der Vorbereitungsarbeit strikt diese Zusagen ein, so dass das Konzept von einer grünen Olympiade in Beijing gut realisiert wurde. Es hielt daran fest, mit den Ideen, die Umwelt und die Ressourcen zu schützen, das ökologische Gleichgewicht beizubehalten und eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten, die Olympiade vorzubereiten und die Durchführung der Bauprojekte und die Erschließung des Marktes anzuleiten, und bemühte sich darum, die eventuelle Beeinträchtigung der Umwelt durch die Olympiade zu minimieren. Zugleich förderte es die Entwicklung der umweltfreundlichen Technologie und befürwortete eine gesunde Lebens- und Konsumweise. Jetzt hat die Stadt die im „Aktionsprogramm für die Olympiade“ enthaltenen Spezialpläne für den Umweltschutz bereits gestartet und beeilt sich, die verschiedenen Umweltschutzmaßnahmen in die Tat umzusetzen, um eine gute Umwelt für die Austragung der Olympiade zu schaffen.
Erwartung eines grünen BIP Mit dem grünen BIP ist gemeint, dass bei der Berechnung des BIP der Wert der natürlichen Ressourcen, einschließlich der Umweltbelastbarkeit, und die Kosten für die Beseitigung der Verschmutzung und die Wiederherstellung der ökologischen Umwelt einkalkuliert werden. Mit anderen Worten, das grüne BIP ist das Ergebnis der Subtraktion der Kosten der Ressourcen und der Umwelt vom Gesamtvolumen des BIP und eine Kennziffer für die Wirtschaftswachstumsrate, die die Qualität und die Nachhaltigkeit des Wirtschaftswachstums berücksichtigt. Das Staatliche Amt für Umweltschutz und das Staatliche Statistikamt haben im Jahr 2004 ein Kennziffersystem für das grüne BIP ausgearbeitet und Anfang 2005 in Beijing, Tianjin, Hebei, Liaoning, Zhejiang, Anhui, Guangdong, Hainan, Chongqing und Sichuan die Pilotarbeit für die Statistik des grünen BIP mit der Umweltkalkulation und der Untersuchung der Wirtschaftsverluste durch die Verschmutzung als Inhalt begonnen.
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