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20. 05. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Iran: Benzinstopp als Sanktion gegen Iran wirkungslos

Washington versucht, seine Sanktionen durch einen Benzinstopp gegen Teheran wegen der Beteiligung an Anti-US-Aktivitäten und der geheimen Entwicklung von Nuklearwaffen zu verschärfen. Iran sieht jedoch seinen Benzinimport nicht gefährdet.

Washington versucht, seine Sanktionen durch einen Benzinstopp gegen Teheran wegen der Beteiligung an Anti-US-Aktivit?ten und der geheimen Entwicklung von Nuklearwaffen zu versch?rfen. Iran sieht jedoch seinen Benzinimport nicht gef?hrdet.

Irans Ölminister Gholam Hossein Nozari erklärte am Montag, es sei wirkungslos, einen Benzinstopp als Sanktion gegen Iran zu verhängen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Mehr. "Wir haben zwei Jahre lang an einem Plan für Benzinimporte gearbeitet, und der Plan kann im Notfall verwirklicht werden", wurde Nozari zitiert. "Bis auf Weiteres gibt es verschiedene Bezugsquellen für Benzin nach Iran, und es ist nicht möglich, Sanktionen gegen Iran zu verhängen", meint er.

Auf der 11. Sitzung ranghoher Verantwortlicher der Ölindustrie in Teheran am Montag erklärte Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad, der gesamte Druck, der in den vergangenen Jahren auf die iranische Ölindustrie ausgeübt worden sei, sei vom Ölministerium aufgelöst worden. "Wir können es auch in Zukunft schaffen", so der Präsident.

Mehrere US-Senatoren schlugen einem Medienbericht zufolge vor kurzem ein Gesetz vor, das die wirtschaftlichen Sanktionen auf die Unternehmen verschärfen soll, die Benzin und andere raffinierte Ölprodukte an Iran exportieren. Washington versucht, seine Sanktionen gegen Teheran wegen der Beteiligung an Anti-US-Aktivitäten und der geheimen Entwicklung von Nuklearwaffen zu verschärfen. Iran hat die Vorwürfe zurückgewiesen und versichert, dass sein Nuklearprogramm ausschließlich der Stromerzeugung diene. Der UN-Sicherheitsrat hat drei Sanktionen gegen Iran wegen seines Programms zur Urananreicherung verhangen.

Quelle: Xinhua

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