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25. 05. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

UN ruft Pepsi, Nestlé, BP und Co. auf, Emissionen zu reduzieren

Am Wochenende haben sich die Topmanager der weltgrößten Konzerne in Kopenhagen getroffen. Ban Ki-moon und Al Gore forderten sie auf, sich massiv für den Klimaschutz zu engagieren.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN), Ban Ki-moon und Nobelpreisträger Al Gore haben am Sonntag in Kopenhagen mehr als 500 hochrangige Manager aufgefordert, dabei mitzuhelfen, dass im Dezember ein globales Abkommen erreicht wird, Treibhausgase effektiv zu reduzieren. Wo sich heute die Chefs von Pepsi, Nestlé, BP und anderen multinationalen Konzernen zum World Business Summit on Climate Change treffen, sollen im Dezember internationale Spitzenpolitiker unter der Ägide der UN ein neues Klimaschutzabkommen aushandeln. Das Kyoto-Abkommen läuft bereits 2012 aus.

"Wir müssen das dieses Jahr schaffen. Nicht nächstes Jahr, nein, dieses Jahr," betonte der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore. "Die Uhr tickt, denn Mutter Natur verteilt keine Bailouts," warnte Gore. Auch UN-Generalsekretär Ban ist davon überzeugt, dass man keine Zeit mehr verlieren dürfe. "Weiterhin Billiarden Dollar in Subventionen für fossile Treibstoffe zu pumpen ist so, als investiere man in subprime Immobilien," erläuterte Ban bildhaft. "Unsere bisher auf Kohlenstoff basierende Infrastruktur gleicht einem giftigen Asset das das Portfilio des globalen Allgemeinguts bedroht; von öffentlicher Gesundheit bis hin zur Lebensmittelsicherheit."

Ein neues Abkommen im Dezember würde zunächst auf dem gemischten Erfolg des Kyoto-Protokolls aufbauen, wonach 37 Industrienationen gefordert sind, bis 2012 ihre jährlichen Treibhausgas-Emissionen um durchschnittlich fünf Prozent unterhalb der Werte von 1990 zu senken. Große Industrieländer wie die USA hatten das Kyoto-Abkommen damals nicht unterzeichnet.

Gore betonte gegenüber den Topmanagern, das Erreichen der heute von ihnen in Kopenhagen diskutierten, ambitionierten Ziele hänge wesentlich von ihnen selbst ab. Sie sollten mit den Regierungen neue, "grünere" Wege ausarbeiten, und der ungehinderten Umweltverschmutzung ein Ende bereiten: "Die Gemeinschaft der Geschäftsleute und der politischen Führer muss sich zusammenschließen, um die Welt zu schützen," sagte er während eines Forums, dem auch Königin Margrethe von Dänemark beiwohnte.

Erik Rasmussen, Gründer des Copenhagen Climate Council, der das Treffen sponsert, gab an, die anwesenden Manager diskutierten spezifische Ziele zur Reduktion von Treibhausgasen, die innerhalb von 10 bis 20 Jahren umgesetzt werden könnten und am Ende der Konferenz bekannt gegeben werden sollen. UN-Experten hatten dagegen wiederholt betont, dass uns nicht einmal zehn Jahre blieben, die kaputte Umnwelt des Planeten zu retten.

Quelle: german.china.org.cn

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