Das chinesische staatliche Amt für Kulturgegenstände betonte am Donnerstag erneut seine Kritik gegen die Versteigerung geplünderter und illegal verbrachter chinesischer Kulturdenkmäler. Das Amt rief die Auktionsbehörden aller Länder dazu auf, sich an die entsprechenden internationalen Konventionen zu halten und die moralischen Berufsprinzipien zu verfolgen. Sie sollten nicht profitgierig sein, sondern die Gefühle des Volkes berücksichtigen, das die Kulturgegenstände verloren habe. Angaben zufolge war am Donnerstagmorgen Beijinger Zeit ein Jadesiegel des chinesischen Kaisers Qianlong aus dem 18. Jahrhundert im Londoner Auktionshaus Sotheby´s für eine Summe von rund 40 Millionen Yuan RMB versteigert worden.