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| 15. 11. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Der chinesische Staatspräsident Hu Jintao ist nach US-Präsident Barack Obama der zweitmächtigste Mann der Welt – so sagt es das Magazin Forbes. Die Liste bezieht sich hauptsächlich auf Spitzenpolitiker und Experten im industriellen Bereich.

Der chinesische Staatspräsident ist nach US-Präsident Barack Obama der zweitmächtigste Mann der Welt, heißt es im Magazin Forbes. Hu Jintao und Obama führen die Auflistung an, die sich hauptsächlich auf Spitzenpolitiker und Experten im industriellen Bereich bezieht. Laut Forbes basiert die Rangfolge auf der Zahl an Personen, über die die mächtigen Männer herrschen, sowie auf deren Fähigkeit, ihre Macht in ihrem unmittelbaren Einflussbereich auszuüben, ihre Kontrolle von Finanzressourcen einzusetzen und darauf, wie aktiv sie ihre Macht ausüben.
Zur Aufstellung der Reihenfolge dieses ersten Rankings heißt es in dem Magazin, die Zeitschrift habe 67 Personen ausgewählt – eine Zahl, die auf der gewagten Behauptung basiere, dass die 6,7 Milliarden Menschen weltweit auf einen pro 100 Millionen Menschen, der Macht hat, reduziert werden können. Zu den Definitionskriterien für Macht heißt es im Forbes, zunächst habe man sich gefragt, ob die Person Einfluss über sehr viele andere Menschen habe. Bei Staatschefs zähle auch das BIP des jeweiligen Landes als Kriterium.
Forbes beschreibt Hu als "überragenden Spitzenpolitiker über mehr Menschen als irgendwo anders auf dem Planeten, nämlich über 1,3 Milliarden Chinesen. Glaubwürdige Schätzungen besagen, dass China die USA als weltgrößte Wirtschaft in 25 Jahren überrunden werde – wenn auch nicht auf Pro-Kopf-Basis gerechnet", heißt es auf der Webseite des Magazins.
Auf der Liste stehen auch einige weniger erwartete Machthaber, wie Al-Qaida-Anführer Osama Bin Laden und Fernsehmoderatorin Oprah Winfrey. "Das Ziel der Aufstellung der Liste ist, Macht darzustellen, und nicht, sie zu glorifizieren. Und außerdem soll gezeigt werden, wie leicht Einfluss verloren gehen kann, schließlich ist er ja auch schwer zu erlangen", so das Magazin weiter.
Schwergewichte aus dem Finanzbereich sind auch aufgelistet, darunter der Vorstandsvorsitzende von Goldman Sachs, Lloyd Blankfein, auf Platz 18 und der Investor und Philanthrop Warren Buffett auf Platz 14. Papst Benedict ist die Nummer 11.
Quelle: China Daily
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