| Home | Aktuelles |
Multimedia |
Service |
Themenarchiv |
Community |
| Home>International | Schriftgröße: klein mittel groß |
| 23. 11. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Die Regierung und die Medien Indiens haben ein wenig zu empfindlich auf die von China und den USA neulich unterzeichnete gemeinsame Erklärung reagiert, indem sie sagten, sie wollen nicht, dass ein drittes Land eine Rolle in den indisch-pakistanischen Beziehungen spielt, äußerten chinesische Analysten am vergangenen Donnerstag.
Die USA scheinen die Vorstellung akzeptiert zu haben, dass China bei der Verbesserung der Beziehungen zwischen Indien und Pakistan eine wichtigere Rolle als angenommen spielen könnte, berichtete The Times of India am Dienstag.
Neu Delhi sagte am Mittwoch, es sei "entschlossen, die Lösung aller noch offenen Fragen mit Pakistan über ein friedliches bilateralen Dialog zu erreichen", nachdem US-Präsident Barack Obama bei seinem viertägigen Besuch in China eine gemeinsame Erklärung über engere chinesisch-amerikanischen Beziehungen unter Dach und Fach gebracht hatte.
"Dies ist eine der seltenen Gelegenheiten, bei der ein US-Präsident zugegeben hat, dass Beijing eine Rolle in der Indien-Pakistan-Beziehung zu spielen hat. Dieser Schachzug steht, wenn er ernst gemeint ist, im Widerspruch zu Vorhersagen von US-Außenpolitik-Experten, dass die USA in der Zukunft einer chinesischen Vorherrschaft in der Region nicht zustimmen", fuhr die Zeitung fort.
"Die Rolle eines dritten Landes kann weder in Betracht gezogen werden, noch ist sie notwendig", sagte Indiens Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten am Mittwoch als Reaktion auf das US-China Joint Statement in einer Erklärung auf ihrer Website. "Wir glauben auch, dass ein sinnvoller Dialog mit Pakistan nur in einer Umgebung stattfinden kann, die frei von Terror oder der Bedrohung durch Terror ist."
Die China-US-Erklärung besagt, dass die beiden Länder soclhe Bemühungen begrüßen, die zu Frieden, Stabilität und Entwicklung in Süd-Asien führen, neben anderen Vereinbarungen über die großen globalen Fragen wie wirtschaftliche Erholung, Klimawandel und die Nichtverbreitung von Atomwaffen.
"Sie (China und die USA) unterstützen die Bemühungen von Afghanistan und Pakistan zur Bekämpfung des Terrorismus ... und die Verbesserung und Entwicklung der Beziehungen zwischen Indien und Pakistan", so die Erklärung.
Washington reagierte am Mittwoch schnell auf die indischen Sorgen, die amerikanisch-indischen Beziehungen könnten leiden, nachdem die Regierung Obama eine engere Zusammenarbeit mit China verfolgte und warnte vor "zu viel Interpretation in den Aussagen".
Der Wunsch der USA nach engerem Kontakt mit China geschehe nicht auf Kosten der engen Beziehungen zu Indien, sagte Unterstaatssekretär William Burns einer Zuhörerschaft beim Carnegie Endowment for International Peace Think Tank, wie AP berichtete.
Nur wenige Länderbeziehungen würden in den kommenden Jahren mehr an Bedeutung gewinnen als die zwischen den USA und Indien; und Indiens ohnehin schon große Rolle in Asien werde weiter wachsen, sagte Burns.
Quelle: Global Times
Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur
| Kommentar schreiben |
| Kommentare |
|
Keine Kommentare.
|
| mehr |