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23. 11. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Indien sträubt sich gegen engere chinesisch-amerikanische Beziehungen

"Das bedeutet nicht, dass wir uns immer einig werden, denn das werden wir nicht. Das wird nicht bedeuten, dass wir immer gegenseitiges Misstrauen und Missverständnisse vermeiden werden, denn das werden wir nicht", wurde Burns von AP zitiert. Aber, sagte er laut AP, die beiden Länder könnten eine noch stärkere Zusammenarbeit auf dem soliden Fundament aufbauen, das sie in den letzten Jahren geschaffen hätten.

Der indische Premierminister Manmohan Singh wird nächste Woche in Washington zu einem Staatsbesuch erwartet.

Angst ignoriert zu werden?

Indien Reaktion nach dem Besuch von Obama in Peking in dieser Woche könnte ein Gefühl des Misstrauens und der Angst davor zeigen, ignoriert zu werden, angesichts der wachsenden Beziehungen zwischen China und den USA, meinen Analysten.

Wang Dehua, des Instituts für Süd-und Mittelamerika Asian Studies an der Shanghai Center for International Studies, sagte der Global Times, Indien leide unweigerlich an einem Gefühl von Verlust, da die chinesisch-amerikanischen Beziehungen in eine neue Phase treten.

"China und die USA sind auf der Suche nach einer gemeinsamen Basis, während sie Unterschiede beiseite stellen. Das sollte eine Beispiel für die chinesisch-indischen Beziehungen sein. Die indische Seite scheint es jedoch vorzuziehen, die Unterschiede zu priorisieren", sagte Wang.

Ma Jiali vom China Institute of Contemporary International Relations, reagierte auf Indiens Befindlichkeit ebenfalls und beschwichtigte, die gemeinsame Erklärung sei nicht dazu gedacht, um sich in Indiens Souveränität einzumischen.

"Es ist vernünftig für die USA und China, insbesondere für China als Nachbar Indiens, die Aufmerksamkeit auf die Sicherheitslage in Südasien zu richten", erklärte Ma und fügte hinzu, dass der Protest gegen solche Äußerungen selten wäre und ein Anzeichen dafür sein könne, dass Indien China nicht vertraue.

Es liege im Interesse Chinas, eine geordnete nachbarschaftliche Umwelt zu haben, sagte Wang. "Von guten Beziehungen zwischen China und Pakistan profitiert auch Indien. China hat versucht, Pakistan zu überreden, den Friedensprozess mit Indien weiter zu führen, anstatt es gemeinsam zu konfrontieren."

Indiens Botschafterin in Washington, Meera Shankar, hatte am Mittwoch Spannungen gegenüber den US-Beziehungen zu China heruntergespielt. "Eine kooperative Beziehung zwischen diesen beiden Ländern aufzubauen wäre von großer Bedeutung dafür, dass Asien künftig ein Raum des Friedens, des Wohlstands und der Stabilität werden kann", sagte Shankar über China und Indien, meldete AP.

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Quelle: Global Times

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