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Frankreich rechnet mit erfolgreichen Spielen in Beijing
german.china.org.cn          Datum: 13. 05. 2008

Am 7. April machte der olympische Fackellauf in Paris Station. Hierbei kam es zu erheblichen Störungen. Dennoch unterstützt die Mehrheit der Franzosen nach wie vor die Olympischen Spiele in Beijing. Die Franzosen sind davon überzeugt, dass Beijing ausgezeichnete Olympische Spiele veranstalten wird.

Da die Spiele immer näher rücken, hat nun auch die französischen Sportler die letzte Phase der Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele begonnen. Inzwischen steht auch fest, welche Athleten zu den Spielen mitfahren dürfen. Dazu erklärte der Vorsitzende des französischen olympischen Komitees Henri Serandour:

"Insgesamt werden mehr als 300 französische Sportler an den Olympischen Spielen in Beijing teilnehmen. Man kann sagen, dass sich die Athleten seit dem Tag nach der Abschlusszeremonie in Athen auf die Beijinger Spiele vorbereiten. Inzwischen hat natürlich die letzte Vorbereitungsphase begonnen. Im Juli werden viele Sportler zum Training nach China fliegen. Sie sollen sich dadurch an den Zeitunterschied und an das Klima gewöhnen sowie sich mit den Sportstätten vertraut machen."

Als die olympische Fackel durch Paris getragen wurde, kam es zu erheblichen Störungen, einige französische Politiker forderten sogar, die Spiele in Beijing zu boykottieren. Henri Serandour hält auch angesichts dieser Situation an seinem Standpunkt fest. Er ist davon überzeugt, dass Beijing ausgezeichnete Olympische Spiele austragen kann:

"Ich hoffe für China und das chinesische Volk, dass es enthusiastisch in diese Spiele geht, und dass es der Welt fantastische Spiele bieten wird."

Die bekannte behinderte Schwimmerin Beatrice Hess war fünfmal bei Paralympics dabei, die Französin hat 20 Goldmedaillen gewonnen. Derzeit sitzt sie im Sportlerausschuss des IOC, des Internationalen Olympischen Komitees. Für den 7. April war sie als Fackelträgerin ausgewählt worden, sie fühlte sich sehr geehrt. Über die Störungen der Saboteure war sie sehr verärgert:

"Der Facklellauf und die Spiele machen Sportler stolz und glücklich. Die Athleten haben so viel dafür getan, zu den Spielen zu kommen. Das muss respektiert werden."

Der ehemalige französische Ministerpräsident Jean Pierre Raffarin erklärte, nicht nur die Sportler aus aller Welt hätten sich gründlich auf die Spiele vorbereitet, vor allem die Chinesen hätten sich nach Kräften für die Spiele eingesetzt. Die Spiele seien ein großes Fest, auf das China lange gewartet habe. Die Spiele böten China eine optimale Gelegenheit, sich der Welt zu präsentieren und zugleich die Welt in China zu begrüßen.

Quelle: CRI
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