Dürre betrifft 7,5 Millionen Menschen

Obwohl weite Teile Chinas von den schwersten Regenfällen dieses Jahres heimgesucht wurden, herrschen in nördlichen, nordöstlichen und südlichen Regionen schwere Dürren.

Bis zum Wochenende hätten Dürren für Trinkwassermangel bei mindestens 7,5 Millionen Menschen und 5 Millionen Stück Vieh gesorgt, sagte die Zentrale der Staatlichen Kontrolle von Überflutungen und Dürrebekämpfung (SFDH).

Zudem zeigen die Zahlen, dass rund 11 Millionen Hektar landwirtschaftlich nutzbares Gebiet von der Dürre beeinträchtigt sind, 1,7 Millionen mehr als im gleichen Zeitraum vergangenen Jahres. 9,8 Millionen Hektar oder 89 Prozent der betroffenen Fläche sind Anbaufläche.

Cheng Dianlong, der Vizedirektor der SFDH, sagte, dass die Provinzen Heilongjiang und Jilin im Nordosten, die Autonome Region Innere Mongolei im Norden, Jiangxi im Osten, Guangxi im Süden und Hunan in Zentralchina die am schlimmsten betroffenen Regionen seien.

Er sagte auch, schwere Dürren hätten ein Drittel des bebaubaren Landes in Heilongjiang, Jiangxi und Hunan in Mitleidenschaft gezogen und schwere landwirtschaftliche Verluste verursacht.

In der Provinz Jiangxi, wo 1 Million Menschen unter Trinkwasserknappheit leiden, hätten einem Bericht von Xinhua zufolge 47 von insgesamt 335 Kreisen künstlich Regen erzeugt und damit fast 500 Millionen Kubikmeter Regen erzeugt.


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