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| 15. 01. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Im Kampf gegen den Rauschgiftschmuggel sind in China erstmals Drogenspürhunde an Bord von Flugzeugen im Einsatz. Passagiere werden davon nicht beeinträchtigt.
Drogenhund bei der Arbeit.
In dieser Woche haben die beiden Labrador-Retriever "Weite" und "Haige" ihre Arbeit aufgenommen: An Bord einer Maschine der United Arab Emirates schnüffelten sie zwischen den Sitzreihen nach verdächtigen Spuren. Rauschgifthändler, die Drogen dabei hätten, würden einen bestimmten Geruch auf den Sitzen im Flugzeug hinterlassen, sagte Yan Haigun, Mitarbeiter der Beijinger Zollbehörde. Mit ihrem extrem ausgeprägten Spürsinn könnten die Hunde diesen Geruch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit erkennen. Zudem seien Labrador-Retriever insgesamt sehr friedliche Hunde, und somit für den Umgang mit Menschen gut geeignet, so Yan. Sollten die Hunde dann etwas entdecken, könne der verdächtige Passagier noch vor dem Verlassen des Flughafens ausfindig gemacht werden.
Die Spurensuche startet unmittelbar, nachdem die Fluggäste die Maschine verlassen haben. Insgesamt dauert die Prozedur rund zehn Minuten. Die Passagiere müssen jedoch nicht auf das Ergebnis warten, sondern können ganz normal zur Gepäckausgabe gehen. "Ich glaube, es gibt keine anderen Länder, in denen die Hunde direkt an Bord des Flugzeuges ihre Arbeit machen", fügte Yan hinzu. In den vergangenen Jahren sei der Drogenschmuggel am Beijinger Flughafen angestiegen.
Seit 1996 hat die Zollbehörde in Beijing 15 Spürhunde für Einsätze an Flughäfen, Bahnhöfe und Postämter ausgebildet. Dabei konnten insgesamt 31 Kilogramm Drogen sichergestellt werden.
Während der olympischen Spiele waren in Beijing über 200 Spürhunde im Einsatz.
Quelle: China Daily
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