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China 2006
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Raumfahrt

Als das fünfte Land, das selbstständig Satelliten entwickelte und auf eine Umlaufbahn brachte, und als das dritte Land, das die Technik der Rückholung von Satelliten beherrscht, steht China in vielen wichtigen technischen Bereichen wie der Rückholung von Satelliten, des Transports mehrerer Satelliten mit einer einzigen Trägerrakete, der Raketentechnik sowie der Ortung und Steuerung von geostationären Satelliten international mit an vorderster Stelle. Auch bei der Entwicklung und Nutzung von Fernerkundungs- und Kommunikationssatelliten sowie bei bemannten Raumschiffen wurden bedeutende Ergebnisse erzielt.

— Bemanntes Raumschiff. Am 15. Oktober 2003 wurde das von China entwickelte und hergestellte bemannte Raumschiff „Shenzhou-5“ von der Satellitenabschussbasis Jiuquan erfolgreich gestartet. Davor hatte China im November 1999, im Januar 2001 sowie im März und Dezember 2002 vier Testflüge mit unbemannten Raumschiffen durchgeführt. Das Raumschiff „Shenzhou-5“ brachte dann den ersten chinesischen Kosmonauten ins All und wieder sicher zurück. Damit wurde China das dritte Land der Welt, das selbstständig die Technik der bemannten Raumfahrt gemeistert hat. Am 12. Oktober 2005 erfolgte der viel beachtete erfolgreiche Start des Raumschiffs „Shenzhou-6“. Das bedeutete, dass die bemannte Raumfahrt in China einen neuen wichtigen Schritt machte. Das Raumschiff „Shenzhou-5“ brachte einen Kosmonauten für einen Tag ins All, das Raumschiff „Shenzhou-6“ aber brachte zwei Kosmonauten für fünf Tage ins All. Auf der Grundlage des Raumschiffs „Shenzhou-5“ wurden viele Probleme grundlegender Technologien der bemannten Raumfahrt gemeistert und das erste wissenschaftliche Experiment im Weltraum mit menschlicher Beteiligung durchgeführt. Die nächste Aufgabe für die chinesische bemannte Raumfahrt sind Weltraumspaziergänge der Kosmonauten, und zwischen 2009 und 2012 ein Raumfahrzeug zu starten und auf der Flugbahn im All ein Kopplungsmanöver durchzuführen.

— Satelliten. Von April 1970, als China den ersten Satelliten „Dongfanghong-1“ startete, bis Ende 2000 hat China insgesamt 75 Satelliten ins All geschossen. Davon wurden 48 von China selbst entwickelt; 27 der Satelliten waren ausländische, deren Abschüsse als kommerzielle Aufträge abgewickelt wurden. Während des 10. Fünfjahresplans (2001–2005) hat China etwa halb so viele Satelliten wie in den dreißig Jahren zuvor ins All gestartet, insgesamt 15 verschiedene Satellitentypen, darunter Kommunikations-, Navigations-, Wetter- und Erderkundungssatelliten sowie Raumsonden.

— Trägerraketen. Die Trägerraketenserie „Langer Marsch“, die China eigenständig entwickelt hat, umfasst zwölf Typen, die Satelliten in erdnahe sowie geo- und sonnenstationäre Bahnen bringen und Raumschiffe auf eine vorausberechnete Flugbahn befördern können. Die bisherige Erfolgsquote betrug 90%. Bis Ende 2005 wurden 88 Starts von Trägerraketen des Typs „Langer Marsch“ durchgeführt. Seit Oktober 1996 waren alle 46 Starts erfolgreich. Die drei Satellitenabschussbasen Jiuquan, Xichang und Taiyuan, die China aus eigener Kraft gebaut hat, sind international als moderne Raumfahrtabschussbasen berühmt.


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