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Auf der heutigen Pressekonferenz im Rahmen der fünften Tagung des 10. Nationalen Volkskongresses haben Handelsminister Bo Xilai und Zhou Xiaochuan, der Präsident der People's Bank of China, Fragen bezüglich der Wirtschafts- und Handelskooperationen Chinas und Fragen zur chinesischen Währungspolitik beantwortet.
Handelsminister Bo sagte, der Handelsbilanzüberschuss gegenüber den USA habe eine beispiellose Höhe erreicht. Es herrsche dennoch keine große Nervosität in der US-Wirtschaft, weil den Amerikanern klar sei, dass das US-Handelsdefizit gegenüber Ostasien in den letzten Jahren von 43 auf 41 Prozent zurückfiel und es nur ein strukturelles und verlagertes Defizit darstellt. Das Handelsdefizit der USA gegenüber Japan und Südkorea habe sich auf China verlagert, wo zahlreiche Produkte weiterverarbeitet werden. Der Handelsbilanzüberschuss Chinas bestehe zum größten Teil aus dem Veredelungsverkehr, der mit einer Höhe von 188,8 Milliarden US-Dollar hauptsächlich von ausländischen Unternehmen in China getragen wird.
Weiter betonte Bo, China habe gegenüber den USA zwar eine aktive Handelsbilanz, aber die USA profitierten ebenso davon. Gerade aufgrund des beiderseitigen Nutzens wachse der bilaterale Handel kontinuierlich. Niemand werde gezwungen zu kaufen und zu verkaufen. Die Händler in den USA seien klug genug, und wenn das Geschäft mit China für sie nicht lohnend wäre, würden sie es nicht machen.
Schließlich wies Bo darauf hin, dass das Umsatzvolumen von den Waren, die von US-Unternehmen in China produziert beziehungsweise verkauft und die über China als Produktionsbasis ins Ausland exportiert wurden, betrug im vergangenen Jahr 110 Milliarden US-Dollar. Wenn der Handelsbilanzüberschuss bei Dienstleistungen und das Handelsbilanzdefizit bei Gütern der USA aufgerechnet werde, bestehe real ein Gleichgewicht bezüglich den Handelsinteressen zwischen China und den USA.
(China.org.cn, Xinhua, 12. März 2007)
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