China richtet Sonderfonds für Infrastruktur in Tibet ein

Die chinesische Zentralregierung hat rund 6,4 Milliarden Yuan (620,9 Millionen Euro) für Infrastrukturprojekte im Autonomen Gebiet Tibet bereitgestellt.

Die Projekte dienten vor allem dem Ausbau des Straßennetzes, der Verbesserung der Stromversorgung und der Trinkwasserversorgung, sagte der Gouverneur des Autonomen Gebietes Tibet, Xiangba Pingcuo, gegenüber der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua.

Die 6,4 Milliarden Yuan seien jedoch nur ein Teil der von der Zentralregierung bereitgestellten Finanzmittel. Weitere Gelder flössen in den Ausbau der Eisenbahnstrecken, sagte Xiangba.

Insgesamt würden in diesem Jahr rund 16 Milliarden Yuan (1,5 Milliarden Euro) für den Aufbau der Infrastruktur in Tibet bereitgestellt.

(China.org.cn, 31. Mai 2005)