Laitan und das buddhistische Erfo-Kloster

"Lichter blinken auf Fischerbooten, ein Hahnenschrei dringt aus den engen Gassen, buddhistische Statuen zieren die Berghänge" - diese Zeilen eines chinesischen Gedichts beschreiben die verschlafene Siedlung Laitan im Südwesten Chinas. Seit Mai 2006 steht die Siedlung unter Denkmalschutz.

Laitan kann auf eine mehr als 1000-jährige Geschichte zurückblicken. Die meisten Häuser in Laitan sind über 200 Jahre alt. An einem sonnigen Vormittag erkunden wir mit unserer Reiseleiterin die fast drei Quadratkilometer große Ansiedlung. Am Rande der Siedlung macht sie uns auf eine Jahrhunderte alte militärische Einrichtung aufmerksam. Das alte Fort heißt Wengcheng, erklärt die Reiseleiterin:

"Der Ort Laitan entstand in der Zeit der Song-Dynastie, also vor mehr als 1000 Jahren. Vor der Siedlung entstand in einer eigenen Abgrenzung dieses kleine Fort. Durch diese Maßnahme sollte die Siedlung vor feindlichen Angriffen geschützt werden. Das alte Fort hat insgesamt acht Tore."


1   2   3   vorwärts