| Ciqikou - zu neuem Leben erwacht |
![]() Diese Maßnahme belebte den Handel in Ciqikou, einige Jahrhunderte lang spielte die Siedlung als Handelsplatz eine bedeutende Rolle. Unweit des Hafens entstanden immer neue, florierende Märkte, auf denen Getreide, Heilkräuter, Tee und vor allem Porzellan verkauft wurden. Historische Dokumente belegen, dass die meisten Bewohner Ciqikous damals vom Handel, vom Transport oder von der Porzellanherstellung lebten. Das Porzellan war für die Siedlung von so großer Bedeutung, dass es in den Namen der Ortschaft Eingang fand. Auf Chinesisch heißt Porzellan nämlich Ciqi. Auch dazu kann uns unser Reiseleiter He Zejun weitere Informationen geben: "Zu Beginn der Qing-Dynastie ordnete der Kaiser eine Zwangsumsiedlung an, denn viele Gebiete Chinas waren durch den Krieg zerstört, die Wirtschaft lag darnieder, und der Kaiser wollte sie durch diese Maßnahme wieder beleben. Viele Menschen aus der südöstlichen Provinz Fujian mussten also nach Westen ziehen. Einige ließen sich in der Region um Ciqikou nieder. Mit ihnen hielt die moderne Porzellanherstellungstechnik Einzug in diesem Gebiet. Bald stieg die Jahresproduktion auf 700.000 Stück. Die Porzellanwaren wurden per Schiff in die benachbarte Provinz Sichuan und nach Hubei in Zentralchina transportiert." |



