| Das Tanzhe-Kloster |
![]() Dies ist natürlich nur ein Aberglaube und eine schöne Volkssage. Tatsächlich wurde der Fisch aus einem Meteorstein gemacht. Der Meteorit enthält Kupfer und Spuren von seltenen Metallen. Klopft man gegen unterschiedliche Stellen des Fisches, hört man einen unterschiedlichen Klang. In diesem alten Kloster stehen sehr viele alte schattenspendende Bäume. Am bekanntesten sind der Seidenwurmdorn, auch als chinesische Maulbeere bekannt, und ein Ginkgo-Baum. Die Blätter des Seidenwurmdorns sind das ideale Futter für die Seidenraupenzucht. Der 40 Meter hohe Ginkgo-Baum ist so dick, dass gerade einmal sieben oder acht Menschen ihn mit ausgebreiteten Armen umfassen können. Im Sommer spendet der Ginkgo-Baum bis zu 600 Quadratmeter Schatten. Im Herbst fallen die goldenen Blätter wie im Wind flatternde Schmetterlinge. Im Volksmund heißt der Ginkgo-Baum auch Kaiserbaum. Wenn ein neuer Kaiser inthronisiert wurde, wuchsen ihm neue Äste, und Äste brachen ab, wenn ein Kaiser starb. In der Tempelanlage ist im Frühling auch die Pracht von Magnolien zu bewundern. Zwei der Magnolienbäume im Tanzhe-Kloster sind mehr als 400 Jahre alt. Wang Lin, eine Touristin aus Beijing, freut sich über die Magnolienpracht: "Mein Zuhause ist im Beijinger Stadtteil Chaoyang. Meine Freunde erzählten mir, dass die Magnolien blühen. Und ich bin daher gekommen, um die Magnolienpracht zu bewundern. Die Blüten sind wunderschön und ich genieße den Anblick sehr." Reisetipps: Das Tanzhe-Kloster liegt im westlichen Stadtteil Mentougou. Sie können den größten Teil der Strecke mit der U-Bahn fahren. An der Endstation Pingguoyuan steigen Sie in den Bus um. Von hier ist der Tempel nicht mehr weit. Das Kloster bietet drei Höfe als Übernachtungsmöglichkeit für Besucher an. Der Besucher ist auch eingeladen, die vegetarische Kost des Tempels zu probieren. (China.org.cn, 5. Juli 2007) |



