| Erkundungstour zu folkloristischen Kulturen in Guizhou |
![]() Das gemeinsam mit Norwegen errichtete Freilichtmuseum des Stammes Changjiao der Miao-Nationalität liegt im Dorf Suoga und wurde im Jahre 1998 eingerichtet. Die Siedlung umfasst eine Fläche von 120 Quadratkilometern. In der Siedlung leben mehr als 4000 Menschen. Die Einwohner pflegen liebevoll eine Jahrhunderte alte Tradition: Sie nehmen ein hölzernes Horn auf den Kopf und umwickeln es dick mit ihren langen Haaren. Daher wird dieser Stamm auch als Changjiao-Stamm, Stamm des Langhorns, bezeichnet. Eine Volkssage erklärt, warum die Menschen dieser Siedlung rinderhornförmige Haarknoten auf dem Kopf tragen: In der Nähe der Siedlung erscheinen oft Wildtiere. Um diese Wildtiere zu erschrecken und von der Siedlung fernzuhalten, tragen die Miao auf ihren Köpfen diese langen hornförmigen Haarknoten als Kopfschmuck. Ein solcher Kopfschmuck kann bis zu zwei Kilo schwer sein. Bei einigen Miao sind die Haare drei Meter lang, wenn man sie vom hölzernen Horn abwickelt. Durch diesen besondern Kopfschmuck ist das Horn zum Symbol dieses Stammes geworden. |



