| Danba: einzigartige Wachtürme |
![]() Über die Errichtung der Türme von Danba ranken sich viele Geschichten. Eine handelt von einem bösen Geist, der vor langer Zeit im Tal des Flusses Dadu hauste. Der Geist stahl die Seelen von Jungen. Daher baute man Wachtürme zum Schutz der Seelen, sobald ein Knabe geboren wurde. Nach der Geburt eines Sohnes begannen die Mitglieder der Familie, Eisen zu schmelzen und zu schmieden, und den Turm jedes Jahr um ein Stockwerk zu erweitern. Sobald der Knabe 18 Jahre alt wurde, umfasste der Turm 18 Stockwerke und das Eisen war zu einem Schwert geschmiedet. Nun gaben die Eltern dem Sohn das Schwert und ermunterten ihn, damit den bösen Geist zu bekämpfen. Außer den Wachtürmen können Besucher den Lebensstil der Tibeter und die Sitten der Danba-Leute erleben, wozu auch besondere Kostüme und Ornamente sowie Lieder und Tänze zählen. Die Menschen von Danba sind gastfreundlich und werden Sie mit ihren selbst geernteten Früchten und Nüssen empfangen, wenn Sie ihre Häuser besuchen. |



