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| german.china.org.cn Datum: 05. 07. 2007 |
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Im Westen der Stadt Beijing liegt ein 1700 Jahre altes buddhistisches Kloster namens Tanzhe. Der Volksmund sagt, das Kloster Tanzhe sei älter als die Hauptstadt. Wenn die Hauptstadt Beijing gemeint ist, stimmt die Aussage, denn Beijing wurde erst vor etwas mehr als 800 Jahren vom Kaiser zur Hauptstadt Chinas erklärt. Über die Geschichte des Klosters erzählt uns unser Reiseleiter Hao Xinjian:
"Im Jahre 307 starb die Frau des Militärgouverneurs Wang Jun. Wang beerdigte seine Frau unter dem Babao-Hügel im Westen Beijings. Um für seine verstorbene Frau zu beten und für den Staat um Segnen zu bitten, ließ er im Westen ein Kloster bauen. Es hieß damals Jiafu-Kloster. Aus dem Jiafu-Kloster wurde später das Tanzhe-Kloster."

Seit damals haben viele Pilger das Kloster besucht, darunter auch mancher Kaiser. Für viele Kaiser war es die erste Aufgabe nach ihrer Inthronisierung, im Tanzhe-Kloster zum Buddha zu beten. Da das Kloster mehrmals von Kaisern besucht wurde, hatte es einen sehr hohen Status in der chinesischen Gesellschaft.
Das Tanzhe-Kloster ist eine sehr große Tempelanlage, an der sich nur wenige andere buddhistische Tempel messen können. Die gesamte Tempelanlage ist 2,5 Hektar groß. Wie in der chinesischen Architektur üblich, zieht sich eine Achse durch die Tempelanlage. Die meisten Hallen und Höfe sind symmetrisch um diese Achse geordnet.
Quelle: cri
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