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| german.china.org.cn Datum: 17. 04. 2008 |
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"Es gibt in Tibet ein gravierendes Missverhältnis bei dem Tourismus in den verschiedenen Jahreszeiten", sagt Gao Fu, der stellvertretende Leiter der Behörde.
Während der Ausschreitungen, die am 14. März in Lhasa stattfanden, wurden 19 Menschen getötet und über 300 Immobilien in Brand gesetzt, darunter Läden, Wohnhäuser, Banken und Regierungsgebäude. Außerdem wurden vor allem im Stadtzentrum 56 Fahrzeuge zerstört und verbrannt.
Touristen, die in diesen Tagen nach Lhasa reisen, werden feststellen, dass sie für die sonst nur schwer erhältlichen Eintrittskarten nicht anstehen müssen. Der Potala-Palast wurde am 26. März, 10 Tage nach seiner Schließung aus Sicherheitsgründen, für Touristen wiedereröffnet.
Am ersten Tag erwarben nur 24 Touristen und 75 tibetische Gläubige Eintrittskarten für das Weltkulturerbedenkmal.
Das lokale Tourismusamt erwartet vor dem Hintergrund der Ausschreitungen für den Rest des Jahres einen Rückgang der Besucherzahlen. In Reaktion auf die befürchteten Auswirkungen hat das Amt Pläne für Werbekampagnen und die weitere Entwicklung des Tourismus entworfen, um das Vertrauen des Marktes wieder herzustellen.
Mit den für diese Sommersaison reduzierten Eintrittspreisen hoffen Tourismusvertreter, mehr inländische Reisende anziehen zu können.
Die Eröffnung der Qinghai-Tibet-Eisenbahn im Juli 2006, der ersten Eisenbahnstrecke, die Tibet mit dem Rest Chinas verbindet, hat für einen starken Boom der Tourismusindustrie der Region gesorgt.
Im vergangenen Jahr hat Tibet die Rekordzahl von 4,02 Millionen Touristen empfangen, 1,5 Millionen mehr, als im Jahr 2006.
Quelle: Xinhua
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