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| 10. 11. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
"Eine Alternative ist es, den Namen eines Ausländer als den Repräsentanten einer Firma einzutragen. Dies erlaubt ihm, ein Z-Visum zubekommen, was eine Wohnberechtigung für zwei Jahre in China ermöglicht." Doch auf diese Weise würde der Preis pro Visum leicht auf 15.000 Yuan steigen. "Wir tun dies schon recht lange. Daher müssen sich Kunden keine Sorgen machen", eilt Zhou zu beruhigen.
Ein anderen Visumsagent mit den Nachnamen Hou bot gegenüber Metro die gleichen Dienstleistungen an. "Dies ist eine sichere Weise, weil dies viele Firmen so tun. Es ist ein allgemeines Phänomen in der Industrie", sagte er.
Gemäß chinesischem Recht sind die städtische Kommission für Handel und das Büro für Arbeit und Personalangelegenheiten für die Überprüfung der Einladungsbriefe und der Arbeitserlaubnisse zuständig. Aber die Kommission für Handel sagte gegenüber Metro, dass sie bei den Visaagenten keine Fehltritte habe feststellen können. Die Anrufe beim Arbeiterbüro wurden gestern nicht beantwortet.
Ein Sprecher der städtischen Ein- und Ausreiseverwaltung, welche für Ausländer die Visa ausstellt, sobald die Dokumente von den beiden zuvor genannten Behörden beglaubigt worden sind, bestritt ebenfalls Fehltritte und betonte, dass es für diejenigen, welche das Gesetz übertreten, strenge Strafen gebe.
Jiang Mingan von der Rechtsabteilung der Peking Universität sagte, dass es zwar verboten sei, gefälschte Dokumente auszustellen. Doch sei es für die Regierung sehr schwer, solche zu überprüfen. "Es ist fast unmöglich, dass die Beamten bei jeder Firma detaillierte Nachforschungen anstellen, welche einen Antrag stellt", sagte er. Darüberhinaus sei es auch denkbar, dass einige Beamte dabei helfen und sich auf diese Weise noch einen Nebenverdienst erwirtschaften. "In diesem Fall sind beide Seiten verantwortlich zu machen." Jiang sagte ebenfalls, dass die Mithilfe der Bevölkerung nötig sei, damit etwas erreicht werden kann.
Beijing hat in der ersten Hälfte dieses Jahres fast 80.000 Visa ausgestellt. Das ist fast die gleiche Zahl wie in der ersten Hälfte von 2008.
Quelle: China Daily
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