Chinesisches Konfuzius-Museum wird über 700.000 Exponate ausstellen

17.07.2017
 

In der Heimatstadt des alten chinesischen Erziehers befindet sich ein Konfuzius-Museum im Bau. Darin sollen über 700.000 Exponate ausgestellt werden wie etwa bekannte Familiendokumente, erklärte das Museum am Samstag.

Der Ausstellungsplan des Museums, das voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 in der Stadt Qufu in der Provinz Shandong eröffnet wird, wurde in diesem Monat nach einer achtjährigen Diskussion abgeschlossen.

Der große Museumskomplex besteht aus einer 11.000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche, 7.000 Quadratmetern Lagerhäusern und einem 1.000 Quadratmeter großen Kulturerbe-Restaurationszentrum, erklärte der stellvertretende Kurator Yang Jinquan.

Die Gegenstände, die in einer Rotation gezeigt werden sollen, umfassen über 300.000 Dokumente der Konfuzius-Familie und reichen von der Ming-Dynastie (1368-1644) bis ins Jahr 1948. Sie zeigen Details der Familiengeschichte während der Feudalzeit.

Darüber hinaus gibt es über 40.000 Bücher aus der Song-Dynastie (960-1279) und mindestens 8.000 Kleidungsstücke und Accessoires aus der Zeit der Ming- und Qing-Dynastie zu sehen.

Konfuzius (551-479 v. Chr.) war ein Erzieher und Philosoph, der die Denkschule des Konfuzianismus begründete, die spätere Generationen in China tief beeinflusste. Er war auch der erste Chinese, der private Schulen gründete und Studenten aus allen Lebensbereichen aufnahm.

Schlagworte: Konfuzius,Museum,Exponate,Familiendokumente

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