Richtlinie

Fahrradvermieter müssen für Nutzer Versicherung kaufen

18.09.2017

Beijing verlangt in einer neuen Richtlinie von allen Anbietern von öffentlich vermieteten Fahrrädern, dass sie eine Unfallversicherung erwerben. Kinder unter 12 Jahren dürfen neu keine Fahrräder mieten und kommerzielle Werbung ist auf den Zweirädern verboten.

Die Richtlinien, die elf Regierungsstellen in Beijing gemeinsam erließen, sollen die florierende Bike-Sharing-Industrie regulieren, gleichzeitig aber auch anerkennen, dass sie eine umweltfreundliche Möglichkeit ist, um Staus zu verhindern und die Flexibilität zu garantieren.

Die neuen Regeln sehen vor, dass alle Fahrräder mit einem GPS ausgestattet sind und die Sicherheitsstandards einhalten. Die Nutzer haben sich mit einem Ausweis zu registrieren. Die Firmen sind verpflichtet, ihren Kunden Sicherheitshinweise zu geben und für sie eine Unfallversicherung abzuschließen. Darüber hinaus müssen die Firmen das Depot auf einem speziellen Konto hinterlegen.

Die Städtische Kommission für Transport erklärte, dass die Richtlinien auf der Beobachtung von Mobike, Ofo und ähnlichen Startups sowie den Verwaltungspraktiken in Shanghai, Shenzhen und Chengdu basieren. Die derzeit existierenden 15 Anbieter in Beijing haben insgesamt 2,35 Millionen Fahrräder in der Stadt aufgestellt. Diese Zahl darf nicht mehr erhöht werden. Die Richtlinie unterstrich überdies, dass in diesem Bereich keine E-Bikes gefördert werden sollen.

Beijing arbeitet noch immer an genaueren technischen Standards und Anforderungen für die Parkmöglichkeiten. Diese sollen später mit der neuen Leitlinie veröffentlicht werden.



 


Diesen Artikel DruckenMerkenSendenFeedback

Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Fahrrad,Beijing,Versicherung,Bike-Sharing