Lebensmittelsicherheit

Sicherheitsbedenken bei Instant-Hotpot

24.11.2017

Ein Fertig-Hotpot, der sich selbst erhitzt, ist derzeit in China der letzte Schrei. Allerdings werden immer häufiger Sicherheitsbedenken laut, berichtete die Zeitung Workers' Daily.

Das Hotpot-Set, das zwischen 20 und 50 Yuan kostet, enthält im Allgemeinen eine Wärmepackung, die durch lauwarmes Wasser aktiviert werden kann. Es erzeugt genügend Wärme, um eine kleine Schüssel mit Zutaten 10 bis 20 Minuten lang kochen zu lassen.

Forscher der Südwest-Universität weisen jedoch jetzt darauf hin, dass die Wärmepackung für die Verbraucher ein Sicherheitsrisiko birgt. "Eine Wärmepackung enthält in der Regel Kalziumkalk. Wenn sie in Kontakt mit Wasser kommt, kann sie dieses innerhalb von zehn Sekunden auf 90 Grad erhitzen“, sagte ein Forscher der Universität. „Das kann den Behälter verformen, was die Gefahr von Personenverletzungen mit sich bringt.“

Darüber hinaus wurde in Frage gestellt, ob die Zutaten des Hotpots, der üblicherweise Fleisch, Gemüse und eine Suppe enthält, den Standards und Anforderungen der chinesischen Lebensmittelsicherheit entsprechen. Laut dem Bericht haben die sich selbst erhitzenden Hotpots von den chinesischen Lebensmittelbehörden keine Produktionslizenz erhalten.


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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Hotpot,China,Sicherheitsbedenken