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Seidenstraßeninitiative bringt Zusammenarbeit von NGOs voran

27.11.2017


Die Seidenstraßeninitiative hat sich als ein wirksames Mittel erwiesen, um die Zusammenarbeit zwischen den Nichtregierungssektoren der Länder entlang der Route zu stärken.

Seit der chinesische Präsident Xi Jinping im Jahr 2013 die Initiative zum ersten Mal vorgestellt hat, war sie erfolgreich bei der Förderung von Nichtregierungsprojekten, insbesondere in den Bereichen Infrastruktur und Verkehr.

Im Jahr 2011 verkehrten nur 17 Güterzüge zwischen China und Europa. Inzwischen sind es bereits über 3000, wie die China Railway Corp. meldete. Bis Ende 2016 hatten chinesische Unternehmen in über 20 Ländern entlang der Seidenstraßenroute insgesamt 56 Zonen für die wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit eingerichtet. Insgesamt wurden über 18,5 Milliarden US-Dollar investiert, wodurch in den Gastländern 180.000 Arbeitsplätze geschaffen wurden.

Im pakistanischen Teil des chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridors, der ein wichtiger Teil der Gürtel- und Straßeninitiative ist, haben chinesische Unternehmen Schnellstraßen, Eisenbahnen sowie Öl-, Gas- und Kabelprojekte verwirklicht.

Da es nun mit dem Seidenstraßen-NGO-Kooperationsnetzwerk eine offizielle Organisation gibt, hat die nichtstaatliche Zusammenarbeit zwischen den Seidenstraßenländern das Potenzial, stärker zu werden. Die Errichtung des Netzwerks hat Xi im Mai auf dem Gürtel- und Straßenforum für internationale Zusammenarbeit persönlich angekündigt.

Bevor das erste Forum des Netzwerks am Mittwoch in Beijing zu Ende ging, kamen die Delegierten überein, einen Lenkungsausschuss und ein Sekretariat einzurichten. Zudem kündigten sie Pläne für eine nichtstaatliche Zusammenarbeit zwischen den Ländern in den nächsten drei Jahren an, was eine neue Etappe für das Netzwerk markiert.

Xi schrieb einen Gratulationsbrief an das Forum und forderte die NGOs in den Ländern entlang der Seidenstraße auf, das gegenseitige Verständnis und die Freundschaft zwischen den Völkern zu vertiefen, die gemeinsame Entwicklung zu fördern und eine Schicksalsgemeinschaft aufzubauen.

Auf dem 19. Nationalkongress der Kommunistischen Partei Chinas, der letzten Monat stattfand, wurde die Seidenstraßeninitiative in die Verfassung der Partei aufgenommen. Dies legt die strategische Position der Initiative in Chinas zukünftiger Entwicklung fest.

Diese beruhigenden Schritte werden das Vertrauen der Länder entlang der Seidenstraßenroute stärken, sich an der Initiative zu beteiligen und mehr Möglichkeiten für Nichtregierungsorganisationen zu schaffen.


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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Seidenstraßeninitiative,Xi Jinping,China,Europa,Güterzüge