Inspektionsreise

Li ruft Freihandelszonen zur Umsetzung der Reformen auf

13.12.2017

Chinas Ministerpräsident Li Keqiang hat die elf Freihandelszonen des Landes am Dienstag dazu aufgerufen, das Management des Marktumfeldes zu verbessern, einschließlich der Negativliste für den Marktzugang sowie für Internetdienstleistungen, um eine bessere Geschäftsumgebung zu schaffen und die Vitalität des Marktes zu stimulieren.


Die Future City in der Freihandelszone Hubei

 

Li nahm von Montag auf Dienstag an einer zweitägigen Inspektionsreise teil. Am Montag leitete er ein Treffen in Wuhan, bei dem es um Pilot-Freihandelszonen ging. Er rief die Zonen dazu auf, im Einklang mit den Beschlüssen des 19. Parteitags von Oktober, ein modernes Wirtschaftssystem zu errichten und Entwicklung von höherer Qualität zu erreichen.

 

Die Freihandelszonen hätten in den vergangenen Jahren zahlreiche Fortschritte bei der Erzielung höheren Wachstums erreicht. Dies sei gelungen durch eine Verbesserung der Dienstleistungen der Regierung und eine Straffung der Verwaltungsregelungen, sagte Li.

 

Die Zonen, einschließlich derer in Shanghai, Tianjin und Hubei, sollten zu einer Beschleunigung der Reformen ermutigt werden, beispielsweise durch die Trennung von Zertifikaten und Lizenzen, stichprobenartigen Inspektionen sowie der zeitnahen Veröffentlichung derer Ergebnisse.

 

Die Wuhan-Sektion der Freihandelszone in Hubei hat eine Anwendung entwickelt, mit der Online-Dienstleistungen wie Unternehmensanmeldung, Steuerzahlung sowie Angelegenheiten der Sozialversicherung online abgewickelt werden können. Li forderte die örtlichen Beamten dazu auf, von der Perspektive der Öffentlichkeit her zu denken, das Internet besser mit Verwaltungsvorgängen zu verbinden und eine einladendere Geschäftsumgebung herzustellen.

 

Die Pilot-Freihandelszonen haben für Li große Bedeutung; fast alle der elf Zonen hat er bereits besucht. Im Juli besuchte er die Freihandelszone in Yangling, Shaanxi, und lobte die dortige Praxis, Unternehmensanmeldungen online abzuwickeln.

 

Ministerpräsident Li Keqiang am Dienstag bei einem Besuch von Leukämiepatienten und Freiwilligen im Wuhan Union Hospital. 


Wuhan hat 71 Anwendungen entwickelt, mit der intelligentere Strukturen in den Bereichen städtische Verwaltung, Gesundheit und Bildung geschaffen werden sollen. Das smarte Verkehrsleitsystem könne in Echtzeit Prognosen über den Verkehrsfluss und die Parkplatzsituation abgeben. Mit Hilfe von Big Data könne das komplizierte Verkehrssystem insgesamt flüssiger ausgestaltet werden.


Am Montag besuchte der Ministerpräsident auch das Unternehmen Transn.com, das Übersetzer für mehr als 60 Sprachen auf der ganzen Welt vermittelt. Später traf er Leukämiepatienten im Wuhan Union Hospital.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: China,Freihandelszone,Reform