Armutsbekämpfung

China bestraft 970 Menschen wegen Verstoßes gegen Verwendung von Hilfsfonds

24.12.2017

Die chinesischen Behörden haben nach einer Prüfung der Ausführung des Staatshaushalts von 2016 und anderer Steuereinnahmen und -ausgaben 970 Personen bestraft, die gegen die Verwendung von Geldern zur Armutsbekämpfung verstoßen haben, sagte der höchste Wirtschaftsprüfer des Landes am Samstag. Hu Zejun, Leiter des Nationalen Rechnungshofs, gab die Erklärung ab, als er die Gesetzgeber in einem Bericht über die Richtigstellung nach der Prüfung informierte. Bei den besagten Mittelnzur Armutsbekämpfung, die berichtigt werden mussten, habe es sich um fast 3,27 Milliarden Yuan (419 Millionen Euro) gehandelt, so Hu.

 Um die Genauigkeit bei der Ermittlung vonarmen Menschen zu verbessern, wurden rund 101.800 Personen von der Regierungsliste der registrierten Armen gestrichen, und weitere 95.100 wurden nach Bestätigung in die Liste aufgenommen.Der Bericht wurde bei der derzeit stattfindenden zweimonatlichen Sitzung des Ständigen Komitees des Nationalen Volkskongresses (NVK) zur Beratung vorgelegt. Die Sitzung endet am Mittwoch.



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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Staatshaushalt,Armutsbekämpfung,Wirtschaftsprüfer