Spieleindustrie

China fordert stärkere Maßnahmen gegen illegale, vulgäre Online-Spiele

30.12.2017

China hat kürzlich eine weitere Runde von Maßnahmen gegen Online-Spiele mit illegalem Verhalten und unangemessenen Inhalten eingeleitet. 

Die Abteilungen sollten sofort Nachforschungen anstellen, vor allem über Spiele mit einer großen Anzahl von Spielern und großem sozialem Einfluss, heißt es in einer Richtlinie von acht Behörden, einschließlich der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, der Chinesischen Cyberspace-Verwaltung und des Bildungsministeriums. 

 Eine Messe der Spieleindustrie in Shanghai 

Sie sollten mit Bestimmtheit gegen Spiele mit verbotenen Inhalten wie Gewalt und Obszönität vorgehen, Betreiber ohne Erlaubnis sperren und ausländische Spiele mit Inhalten, die gegen chinesische Gesetze verstoßen, sperren. Unternehmen, die Online-Spiele anbieten, müssen Selbstüberprüfungen und Verbesserungen durchführen sowie unangemessene Inhalte ablehnen und löschen. 

Trotz des rasanten Wachstums von Online-Spielen in China und der Auswirkungen auf die Entwicklung der Internet-Technologie und der digitalen Wirtschaft sind viele Online-Spiele immer noch von niedrigem Niveau, und einige verzerren sogar Geschichte und beleidigen Helden, heißt es in der Richtlinie.  

Zu den weiteren großen Problemen in der Branche gehören die Sucht nach Online-Spielen, die Spieler dazu bringen, immer mehr zu bezahlen, und die Weitergabe von persönlichen Daten.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Online-Spiele,China,Verwaltung