Sicherheit im Droschkenwesen

Einführung von Gesichtserkennung und Big Data bei Fahrdienstleistungen

13.09.2018

Nach Angaben des Verkehrsministeriums läuft gegenwärtig eine Aktion für mehr Sicherheit im Droschkenwesen.


Gemeinsam mit der Internetverwaltung und dem Ministerium für Öffentliche Sicherheit sowie weiteren Regierungsstellen hat das Verkehrsministerium eine umfassende Inspektion von Anbietern von Fahrdienstleistungen angeordnet.

Die Unternehmen der Branche sind gehalten, ihr Risikomanagement und ihre Sicherheitskontrollen zu verstärken, Gesichtserkennung und andere technologische Maßnahmen vor der Auftragserteilung anzuwenden und die Angaben zur Identität der Fahrer und den Zustand der Fahrzeuge zu überprüfen.

Die Inspektion umfasst landesweit alle Internetplattformen auf denen Fahrdienstleistungen angeboten werden. Ausgelöst wurde die Inspektion durch die Ermordung einer 20-jährigen Fahrgästin durch einen Fahrer des Unternehmens Didi Chuxing. Fahrzeuge und Chauffeure, die nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, sollen bis zum 31. Dezember aus dem Verkehr gezogen werden.

Big Data ist Bestandteil moderner Technologien zur Aufdeckung von Abweichungen von der Fahrtroute, unangemessen langen Zwischenhalten und anderen verdächtigen Abweichungen vom Fahrverhalten.

Die Anbieterplattformen sind dazu verpflichtet, mit den Sicherheitsbehörden Informationen in Echtzeit auszutauschen, darunter die Zulassungsdaten des Fahrzeugs, sowie dessen jeweiligen Standort, die Fahrtrouten und Informationen über die Passagiere. Die Unternehmen müssen eine rund um die Uhr besetzte Zentrale einrichten, um einen sicheren Betriebsablauf und eine zeitnahe Reaktion bei Notfällen garantieren zu können.


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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: China, Taxi, Didi, Gesichtserkennung, Sicherheit