Kommentar: Erfahrungen Chinas über regionalen Kampf gegen Terrorismus auch für andere Länder gültig

19.03.2019

Terrorismus und Extremismus sind öffentliche Feinde der menschlichen Gesellschaft. Unvollständigen Statistiken zufolge kamen im Jahr 2018 weltweit über 13.000 Menschen bei mehr als 1.100 Terroranschlägen ums Leben.

 

Die Eindämmung des Einschleichens und der Verbreitung von extremistischem Gedankengut sowie der Kampf gegen gewalttätige Terroraktionen sind Probleme aller Staaten geworden und müssen gelöst werden. Alle Länder, darunter auch China, müssen eine Lösung finden, die zur eigenen Lage passt. Sie müssen im Kampf gegen Terrorismus dafür Meinungen austauschen, zusammenarbeiten und voneinander lernen.

 

Die chinesische Regierung hat am Montag das Weißbuch „Kampf gegen Terrorismus und Extremismus sowie Gewährleistung der Menschenrechte in Xinjiang" veröffentlicht. In dem Weißbuch wurden die Erfahrungen über den Antiterror-Kampf in Xinjiang zusammengefasst sowie die konkreten Maßnahmen zur Beseitigung des Einflusses von Extremismus und die Förderung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wissens der Einheimischen vorgestellt.

 

In dem Weißbuch wurden noch drei konkrete Wege Chinas im Kampf gegen Terrorismus vorgestellt:

 

Erstens soll der Vorbeugung von Terrorismus Priorität eingeräumt werden. Terroraktionen sollen bereits in ihrer Anfangsphase verhindert werden. Zu den wichtigen Maßnahmen der Vorbeugung von Terrorismus in Xinjiang gehören unter anderem die Förderung der Beschäftigung, die Popularisierung der Bildung, die Umsetzung einer medizinischen Absicherung und die Verbesserung des Lebens der Menschen. In Xinjiang sind dafür gesetzmäßig Ausbildungszentren errichtet worden, in denen die Einheimischen Berufskenntnisse erhalten können. Damit können sie sich von dem Einfluss von Terrorismus und den Beschränkungen von extremistischem Gedankengut befreien, ihre Beschäftigungsfähigkeit erhöhen und ihre Berufsmöglichkeiten erweitern.

 

Zweitens soll festgelegt werden, dass Xinjiang der chinesische Hauptkriegsschauplatz im Kampf gegen Terrorismus ist. Seit den 1990er Jahren haben sich in Xinjiang Tausende gewalttätige Terroraktionen ereignet, die von lokalen terroristischen und extremistischen Kräften durchgeführt wurden. Zahlreiche Unschuldige waren betroffen und die Stabilität der Gesellschaft wurde bedroht. Dank der Bemühungen der Regierung haben sich in den vergangenen zwei Jahren keine gewalttätigen Terroraktionen mehr zugetragen. Im Jahr 2018 reisten 150 Millionen Touristen, darunter 240 Millionen Ausländer, nach Xinjiang. Dies entspricht einem Zuwachs von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

 

Drittens soll die internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen Terrorismus eine wichtige Rolle spielen. Der Kampf gegen Terrorismus und Extremismus in Xinjiang ist ein wichtiger Bestandteil des internationalen Kampfes gegen Terrorismus. In den vergangenen Jahren hat Xinjiang mit der Unterstützung der Zentralregierung verschiedene Antiterror-Kooperationsmechanismen mit Nachbarländern errichtet. Ohne diese internationale Zusammenarbeit kann Xinjiang die Etappenerfolge allein durch eigene Bemühungen schwer erzielen. Dies zeigt auch von einer anderen Seite, dass der chinesische Kampf gegen Terrorismus und Extremismus in Xinjiang von der internationalen Gemeinschaft anerkannt und unterstützt wird.

 

Alle Länder sollten Doppelmoral abschwören, das gegenseitige politische Vertrauen verstärken und zusammenarbeiten. Nur so kann Xinjiang auf der Basis der Etappenerfolge langfristig sicher werden und zum internationalen Kampf gegen Terrorismus beitragen.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Terrorismus,Extremismus,Xinjiang,Weißbuch