Staatsbesuch

Xi ruft zu gemeinsamer Lösung von Herausforderungen auf

12.06.2019

Staatspräsident Xi Jinping rief China und Kirgisistan dazu auf, gemeinsam zu handeln, um die Herausforderungen einer sich rasch wandelnden Welt zu meistern und die Beziehungen zwischen den beiden Staaten stabil und gesund zu erhalten.

 

Chinas Staatspräsident traf Kirgisistans Präsident Sooronbai Dscheenbekow am 28. April in der Großen Halle des Volkes in Beijing.

 

Xi äußerte sich in diesem Sinne in einem Artikel, der am Dienstag, also einen Tag vor Xis Staatsbesuch in dem zentralasiatischen Land, von der staatlichen Nachrichtenagentur Kirgisistans, Kabar, und der Zeitung Slovo Kyrgyzstana veröffentlicht wurde.

 

Im Rahmen seines Besuchs wird Xi auch an der 19. Konferenz des Rats der Staatsoberhäupter der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in Bischkek, der Hauptstadt Kirgistans, teilnehmen.

 

Inmitten einer unkalkulierbaren politischen Landschaft hätten sich die Beziehungen zwischen den beiden Staaten bewährt. Xi bezeichnete deshalb China und Kirgististan als wirklich gute Nachbarn, Freunde, Partner und Brüder, deren gegenseitiges Vertrauen stabil sei. Die pragmatische Zusammenarbeit vertiefe sich immer mehr, der Austausch zwischen den Kulturen und den Menschen intensiviere sich. Angesichts der noch nie dagewesenen Veränderungen in der Welt, sollten China und Kirgisistan einander die Hände reichen, um sich den Herausforderungen zu stellen.

 

Xi wolle sich bei seinem Besuch persönlich mit dem Präsidenten Kirgisistans, Sooronbai Dscheenbekow, zusammensetzen, um die künftige Entwicklung der umfassenden strategischen Partnerschaft zwischen den beiden Ländern zu umreißen, damit die Beziehungen und die Kooperation auf zahlreichen Gebieten in ein neues Stadium treten könnten.

 

Xi hob hervor, dass China dazu bereit sei, das gegenseitige strategische Vertrauen zu vertiefen, die gegenseitige Unterstützung bei Fragen, welche die Kerninteressen beider Länder berührten, fortzusetzen und solcherart die gemeinsamen strategischen Sicherheits- und Entwicklungsinteressen zu wahren.

 

Xi rief dazu auf, die Zusammenarbeit beider Länder durch den gemeinsamen Bau der Seidenstraßeninitiative und die Erweiterung ihrer Entwicklungsstrategien zu fördern. Die Partnerschaft in den Bereichen Infrastruktur, Landwirtschaft und Kommunikation sollte gefördert, der Handel ausgeweitet und Investitionen erleichtert werden. 

 

Xi unterstrich die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit bei Fragen der Sicherheit auszubauen. Gemeinsam sollten die drei Übel des Terrorismus, des Separatismus und des Extremismus bekämpft werden. Auch gelte es, gegen Drogenhandel und grenzübergreifende Verbrechen vorzugehen, um eine sichere Umgebung für Harmonie und Stabilität in der Region zu schaffen.

 

Beide Länder sollten den Kulturaustausch fördern, damit noch engere Beziehungen von Mensch zu Mensch geknüpft werden könnten. Gemeinsam sollten die Grundregeln der internationalen Beziehungen gewahrt werden, die auf den Zielen und Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen beruhten. Mulitlateralismus, wirtschaftliche Globalisierung und der Aufbau einer neuen Art der internationalen Beziehungen sowie die Schaffung einer Gemeinschaft, die eine gemeinsame Zukunft der Menschheit miteinander teilt, sollten anvisiert werden.

 

Xi hob die herausragende Rolle der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) bei der Förderung der Stabilität und des Wohlstands der Region hervor. Auf dem letztjährigen Gipfeltreffen der SOZ in Qingdao hat Kirgisistan im Rotationsprinzip die Präsidentschaft über die Organisation übernommen.

 

Xi drückte seine Zuversicht darüber aus, dass der Gipfel von Bishkek reiche Früchte tragen werde und die SOZ in die Lage versetzte, noch segensreicher für die Menschen der Region wirken zu können.

Diesen Artikel DruckenMerkenSendenFeedback

Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Kirgisistan,Staatsbesuch,SOZ