Außenministerium

China ist niemals ein Währungsmanipulator gewesen

15.01.2020

China sei niemals ein Währungsmanipulator gewesen, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Geng Shuang, am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Die Tatsache, dass die Vereinigten Staaten diese im letzten Sommer aufgebrachte Bezeichnung nun fallengelassen hätten, befände sich in Übereinstimmung mit den Fakten und der internationalen Meinung.



"China ist niemals ein Währungsmanipulator gewesen. Die jüngste Einschätzung der Vereinigten Staaten entspricht den Tatsachen und stimmt mit der Auffassung der internationalen Gemeinschaft überein,"sagte Geng.


Die jüngste Analyse des Internationalen Währungsfonds habe ergeben, dass der Wechselkurs des Yuan im Wesentlichen mit den wirtschaftlichen Fundamentaldaten übereinstimme, weshalb objektiv gesprochen keine Rede davon sein könne, dass China ein "Währungsmanipulator" wäre.


China sei ein verantwortungsbewusstes Land, sagte Geng und fügte hinzu, dass   "wir wiederholt darauf hingewiesen haben, dass wir uns nicht am Wettbewerb um Währungsabwertung beteiligen und weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft die Wechselkurse als Kampfmittel in Handelskonflikten zur Anwendung gebracht haben, beziehungsweise bringen werden."


China werde unerschütterlich die marktorientierte Reform des Yuan-Wechselkursregimes vertiefen, weiterhin das auf Angebot und Nachfrage beruhende System freiflottierender Wechselkurse mit Bezug auf einen Währungskorb verbessern und den Wechselkurs des Yuan auf einem grundsätzlich stabilen und vernünftig ausgewogenem Niveau halten, sagte Geng.


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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Wechselkurs,Währungsmanipulator,Handelskonflikt