Ein Tag im Leben von Frau „2802“

25.03.2020


Xia Fan ist angestellt bei der Tabakmonopol-Verwaltung in Xiangyang in der Provinz Hubei. Der erste COVID-19-Fall in der Huijingyuan-Wohngemeinde in Xiangyang wurde am 5. Februar bestätigt. Seitdem hat die Gemeinde ein umfassendes System der Abriegelung eingeführt. Als sie hörte, dass die Gemeinde Parteimitglieder der KP Chinas für die Arbeit als Freiwillige zur Epidemieprävention rekrutiert, meldete sich Xia Fan freiwillig, ohne ihre Familie zu benachrichtigen. Sie soll täglich den Bewohnern helfen, indem sie für sie einkauft und Waren abholt. Die Bewohner wissen, dass Xia Fan immer dann hier ist, wenn es an der Tür klopft und eine Stimme ertönt: „Ich bin 2802“. Daher ist sie in dieser Gemeinde als „2802“ bekannt.


Xia Fan sagte, seit dem Ausbruch der Epidemie sei sie 28 oder 29 Wechat-Gruppen auf ihrem Handy beigetreten, um es für andere leichter zu machen, den Zugang zu den Dingen zu erhalten, die sie brauchen. Wenn es mehr Möglichkeiten gäbe, an Dinge zu kommen, dann könnten die Menschen auf alles zugreifen, was sie brauchen.


Xia Fan hat einen Sohn. Wenn sie draußen für die anderen beschäftigt ist, bleibt der Sohn allein zu Hause. Kinder können bedürftig sein, besonders Jungen, sie sind sehr anhänglich bei ihren Müttern. Also gibt Xia Fan ihrem Sohn dann jeden Tag einige Mathe-Hausaufgaben auf. Auf diese Weise kann sie zur Arbeit gehen, ohne sich Sorgen um ihn zu machen. Xia Fan erzählte:


„Es gab eine Nacht, als ich um 21 Uhr aufbrach. Da brachte mich mein Sohn zur Tür. Er sagte: Mama, warum hast du jeden Tag so viel Arbeit? Kannst du heute nicht zur Arbeit gehen? Ich habe die Tür schnell geschlossen, als ich hörte, was er sagte. Ich hätte in Tränen ausbrechen können.“


Als Xia Fan anfing, als Freiwillige zu arbeiten, gerade weil mehr als 100 Haushalte in einem Gebäude leben, war es ganz normal sehr beschäftigt zu sein. Sie geht immer wieder ihr Telefon durch, weil sie Angst hat, dass sie die Nachrichten von den Nachbarn übersehen könnte.



Eigentlich muss Xia Fan jetzt jeden Tag vier Gänge machen. Wegen der Menge der Waren muss sie mehrfach alles verteilen, auch wenn die Anzahl etwas zurückgegangen ist. Sie sagte zum Journalisten:


„Ich hoffe, dass es in Zukunft weniger Aufträge geben wird. Nicht, weil ich nicht müde werden will. Ich hoffe nur, dass diese Epidemie bald vorbei sein wird. So kann jeder sicher zur Arbeit und zur Schule zurückkehren, damit unsere Gemeinschaft wieder zur Normalität zurückfinden kann.“


Von 8 Uhr morgens bis 21 Uhr abends hat Xia Fan 21 Läufe gemacht, um Waren für neun Haushalte zu liefern und Gasrechnungen für drei Haushalte zu bezahlen. Ihr Wechat-Schrittezähler hat während ihrer 14-stündigen Arbeit 12.927 Schritte verzeichnet. Die heutigen Aufgaben sind auch endlich erfüllt worden.


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Quelle: CRI

Schlagworte: COVID-19,Epidemie,Freiwillige