Gegen COVID-19: Chinesische Unternehmen wollen auch den Rest der Welt mit Medizin- und Schutzmaterial ausrüsten

09.04.2020

Nach der Befriedigung der inländischen Nachfrage nach Medizin- und Schutzmaterial beim Kampf gegen die COVID-19-Epidemie bemühen sich chinesische Unternehmen nun auch darum, die restliche Welt auch bei dem Kampf gegen das Virus auszurüsten.

Wie aus einer Pressekonferenz des chinesischen Staatsrates am Mittwoch hervorging, kann die Produktionskapazität von Schutzmasken, Temperaturmessgeräten und Beatmungsgeräten in China grundsätzlich die inländische Nachfrage befriedigen. Bis 5. April können in China täglich mehr als 1,5 Millionen medizinische Einwegschutzkleidung produziert werden. Die tägliche Produktionskapazität von medizinischen N95-Masken übersteigt 3,4 Millionen, die von medizinischen Schutzbrillen und -masken erreicht 290.000. Zudem werden in China jeden Tag 10.000 automatische Infrarot-Thermometer und 400.000 Hand-Infrarot-Thermometer hergestellt.

Die bisher in China hergestellten medizinischen Materialien können theoretisch die Nachfrage des internationalen Marktes decken, unterliegen inzwischen jedoch den Unterschieden der chinesischen und ausländischen Standards und Verwendungsgewohnheiten. Um das Problem zu lösen, setzen sich die chinesischen Behörden nun aktiv für die Koordinierung ein.


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Quelle: CRI

Schlagworte: Medizin- und Schutzmaterial,COVID-19,Schutzmasken