Ausländische Botschafter in China untersuchen Chinas Erfolge bei Armutsbekämpfung

18.10.2020

Kurz vor Chinas siebtem nationalen Tag der Armutsbekämpfung und dem 28. Internationalen Tag für die Beseitigung von Armut der Vereinten Nationen haben mehr als 400 Vertreter politischer Parteien, ausländische Botschafter und Denkfabrik-Mitglieder aus mehr als 100 Ländern am internationalen Symposium „Beseitigung von Armut und Verantwortung politischer Parteien“ in Fuzhou in der Provinz Fujian teilgenommen.



In den vergangenen 40 Jahren der Reformen und Öffnung hat China die Zahl der unter der Armutsgrenze lebenden Menschen um 800 Millionen reduziert und damit mehr als 70 Prozent zur weltweiten Armutsbekämpfung beigetragen.


Moin Ul Haque, der pakistanische Botschafter in China, sagte zu Chinas Erfolgen bei der Armutsbekämpfung in einem Interview, Chinas Erfolg sei es wert, von ihm zu lernen. Armut sei eine Herausforderung für die gesamte Menschheit. In vielen Ländern gebe es Tausende von Menschen, die in Armut lebten. Man müsse die Linderung von Armut an die Spitze der nationalen Politik stellen und klare Ziele setzen.


Mohamed Elbadri, der ägyptische Botschafter in China, erklärte, die Beseitigung von Armut und die Sicherung des Lebensunterhalts der Menschen sei eine der größten globalen Herausforderungen, vor denen die Welt heute stehe. Es sei von großem Vorteil, von den Erfahrungen Chinas bei der Armutsbekämpfung zu lernen, was auch ein Schwerpunkt der Arbeit der Botschafter in China sei.


Die ausländischen Botschafter, die an dem Symposium teilnahmen, hatten am Dienstag das Dorf Chixi in Fujian besucht, um sich über den lokalen Weg aus der Armut zu informieren.


Im Hochgeschwindigkeitszug auf dem Weg zu dem Dorf sagte Moin Ul Haque, das Dorf sei einst eine der ärmsten Gegenden Chinas gewesen. Nun könne man mit Hochgeschwindigkeitszügen dorthin fahren. Es sei zu hoffen, dass das dortige Modell der Armenhilfe auch nach Pakistan gebracht werden könne.


In den vergangenen 30 Jahren hat Chixi durch die Erforschung und Praxis verschiedener Wege der Armutsbekämpfung Armut beseitigt, indem es das Dorf durch Tourismus und Landwirtschaft bereichert und mit Kultur und Ökologie verschönert hat.



Nachdem Grigor Poroshanow, der bulgarische Botschafter in China, von den lokalen Erfahrungen bei der Armutsbekämpfung hörte, sagte er, die Untersuchung vor Ort sei sehr aussagekräftig. Die erfolgreiche praktische Erfahrung sei es wert, geteilt zu werden. Armut sei der gemeinsame Feind der gesamten Gesellschaft. Fast jedes Land habe solche Probleme, was kontinuierliche Anstrengungen erfordere.


Dumitru Braghis, Botschafter der Republik Moldau in China, war bereits vor 30 Jahren einmal in China. Als er in das Dorf Chixi kam, lobte er Chinas Erfolge bei der Armenhilfe in so kurzer Zeit. Er sagte, Chinas Geschichte der Armutsbekämpfung solle von der Welt gesehen und erlernt werden.

Diesen Artikel DruckenMerkenSendenFeedback

Quelle: CRI

Schlagworte: Armutsbekämpfung,Symposium,Fujian,Armutsgrenze