Kritik an „Entsinisierten“ Schulbüchern

DPP-Behörden vergiften Verstand junger Menschen auf Taiwan

14.10.2021

Die Behörden der Demokratischen Fortschrittspartei Taiwans (DPP) haben jüngst neue Lehrbücher eingeführt, in denen Teile der Geschichte „entsinisiert“ wurden – d.h. dass die besonderen chinesischen Elemente verschwiegen werden. Ein Sprecher des Büros für Taiwan-Angelegenheiten des chinessischen Staatsrats verurteilte diesen Schritt deutlich, da die Schüler dadurch weniger Verständnis für die chinesische Geschichte entwickeln könnten.


Ein Sprecher des chinesischen Festlandes hat am Mittwoch die Versuche der Demokratischen Fortschrittspartei Taiwans (DPP) verurteilt, ein überarbeitetes Geschichtsbuch für die Mittelstufe herauszugeben. Dieses Buch würde die Geschichte „ent-sinisieren“ und Inhalte zur „Unabhängigkeit Taiwans" enthalten. Ein solches Lehrbuch werde den Verstand junger Menschen in Taiwan vergiften, kritisierte Ma Xiaoguang, ein Sprecher des Büros für Taiwan-Angelegenheiten des Staatsrats, auf einer Pressekonferenz.


Einige Wissenschaftler in Taiwan hatten zuvor festgestellt, dass in dem neuen Lehrbuch viele chinesische Elemente entfernt wurden. So wurde beispielsweise ein 6.000 Wörter umfassender Abschnitt über die historische Revolution von 1911 (Xinhai-Revolution), der in einer früheren Version des Lehrbuchs enthalten war, überarbeitet. Nun sind davon nur noch etwa 300 Wörter übrig. Die Wissenschaftler sind der Meinung, solche Schritte würden dazu führen, dass die jungen Schüler auf der Insel die Fakten nicht kennen und die Bedeutung der Revolution nicht verstehen können. „Die Geschichte zu verfälschen, die großen Errungenschaften von Dr. Sun Yat-sen und der Revolution zu schmälern oder gar zu tilgen, ist nur ein Teil der Agenda der 'Entsinisierung' und der 'Unabhängigkeit Taiwans'", sagte Ma. Jeder Versuch dieser Art könne aber weder die historischen Bande zwischen den Landsleuten auf beiden Seiten der Meerenge lösen noch die Tatsache ändern, dass Taiwan ein Teil Chinas sei, machte er klar.


Der Sprecher äußerte sich auch zu jüngsten Berichten, wonach einige patriotische Prominente von der Insel ihre besten Wünsche zum Nationalfeiertag am 1. Oktober geschickt hätten, aber dafür von bestimmten pro-DPP-gesinnten Medien angegriffen und eingeschüchtert worden seien. Das Festland werde auch weiterhin den kulturellen Austausch zwischen beiden Seiten der Taiwan-Straße fördern und die Akteure der Unterhaltungsindustrie aus Taiwan willkommen heißen, damit sie ihre Karrieren auf dem Festland verfolgen können, stellte Ma klar. Er kritisierte die Versuche bestimmter Medien, den Austausch zwischen beiden Seiten der Taiwan-Straße zu stören und zu behindern.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: DPP,chinesische Elemente,China,Taiwan,Festland,Lehrbücher